Bunte Karierte Republik Deutschland

Augen auf und durch

Archiv für die 'Dummdeutsch' Kategorie


Nachhaltiges Dummdeutsch?

Erstellt von schneemann am 23. Februar 2009

Aus einem Interview des SPIEGEL-ONLINE mit einem LIDL-Manager:

SPIEGEL ONLINE: Herr Goudsblom, Lidl ist billig, Lidl ist schnell - jetzt wollen Sie auch noch nachhaltig werden. Wie soll das funktionieren?
LIDL: …

SPIEGEL ONLINE: Das alleine ist aber noch nicht nachhaltig
LIDL: …

SPIEGEL ONLINE: Erwarten die Kunden im Discounter überhaupt nachhaltige Produkte?
LIDL: …

SPIEGEL ONLINE: Reicht das, um künftig tatsächlich als nachhaltiges Unternehmen wahrgenommen zu werden?
LIDL: …

Was sind eigentlich nachhaltige Produkte und was ist überhaupt ein nachhaltiges Unternehmen? *grübel* >> ab in die Tonne

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Die Alt-68er

Erstellt von schneemann am 18. Februar 2009

und 68erInnen haben einen nicht geringen Anteil an den heutigen Problemen dieser Bunten Republik: Gutmenschen-”Lehrer”, Haß, Neid und Mißunst auf das Elitäre, Verachtung des Erfolges, fehlende Leistungsbereitschaft, Sprachverhunzung, Selbstverwirklichung um jeden Preis, Kindermangel und, und, und - das Internet bildet eine reiche Fundgrube für die teilweisen abstrusen Ideen dieser Generation.

Da gibt es zum Beispiel einen Tom Koenig. Er hat eine typische Grüne Karriere hinter sich, d.h. alles einmal probiert und zuletzt irgendwelche unbedeutenden Beauftragten-Posten in Guatemala, Vietnam und Afghanistan. Er scheint die Nase voll vom Busch zu haben: 2009 will er endlich einmal in den Bundestag für die hessischen Grünen einziehen. Ob er -falls er es schafft- dann sein üppiges Gehalt an Bedürftige spendet, wozu er sich in seiner Sturm-und-Drang-Zeit einmal hinreißen ließ, sei abgewartet.

Dieser Tom Koenig, gab folgendes in der Berliner Zeitung vom 14./15. Februar 2009 von sich: “… Als ich auf das Gymnasium gegangen bin, sind mit mir sieben Prozent der Deutschen und Deutschinnen aufs Gymnasium gegangen. Hauptsächlich Deutsche und weniger Deutschinnen. …”

Hauptsächlich lebe das Dummdeutsche und weniger die DummdeutschInnen.

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Feige Journalisten?

Erstellt von schneemann am 2. Oktober 2008

Wonach die hinter ihren Studio-Theken agierenden Prompter-Ableser diverser TV-Sender für ihren Job ausgewählt wurden, erschließt sich mir nicht. Journalistische Kompetenz kann es in vielen Fällen nicht sein.

Wie kann es sein,  daß diese “Moderatoren” bedingungs dem Dummdeutsch verfallenen Politikern ein Forum für deren Sprachmüll bieten? Warum fordern sie von ihren Studiobesuchern keine normale Sprache ein? Über die Beantwortung derselben rede ich gar nicht erst - nachhaken kennen nur wenige Studio-Lächler. Es ist zum Steine-Erbarmen.

Warum werden diese Wortschablonen benutzenden und Sprechblasen aufpumpenden Sprachbesudeler von den Damen und Herren Moderatoren nicht in ihre Schranken verwiesen?

Es wäre so einfach Ihnen zu sagen “WIR Wähler haben IHNEN ein Mandat gegeben, SIE haben UNSERE Interessen zu vertreten; dies ist ein Öffentlich-Rechtlicher Sender bitte antworten Sie doch auf meine Fragen klar und deutlich.”
Warum hat die Studiobesatzung nicht den Mumm das unerträgliche Polit-Schranzen-Gutsprech zu stoppen? Aber nein, unverdrossen lassen sie diese Sprachverunstalter immer und immer wieder in ihrer Wort- und Sprachmüllkiste kramen, um die daraus hervorgezerrten Ver-Satzstücke in die Studioluft zu tröten.

Liebe TV-Macher (um nicht zu sagen TV-Mittäter): Es besteht Handlungsbedarf. Eine breite Öffentlichkeit fordert voller Wut und Trauer: Gehen Sie endlich den Schritt in die richtige Richtung und zeigen Sie keine Zukunftsängste bei der Abschaffung des Dummdeutschen; anderenfalls sieht Ihre Zukunftsperspektive schlecht aus. Beugen Sie dem vor, indem Sie sich gut -meinetwegen auch- breit aufgestellt geben. Achten Sie dabei ein Stück weit auf das richtige Augenmaß und daß alles beim Bürger (oder einer beliebigen anderen Zielgruppe; z.B. Steuerzahler, Rentner, Autofahrer und, und, und) ankommt, denn auf die richtige Gemengelage kommt es schließlich an!

Ach so, und noch Eines: Denken Sie daran, nachhaltig alle spannenden Entscheidungen Ihrer Kollegen mit Respekt zur Kenntnis zu nehmen. Seien Sie robust, aber achten Sie trotzdem darauf, da ja eine Schnittmenge vorhanden sein könnte, alles sorgfältig abzuwägen und mit ihnen immer in Augenhöhe zu kommunizieren. Und hören Sie endlich mit dem Generieren von Sprachunrat auf.

Wer seine Sprache nicht achtet und liebt,
kann auch sein Volk nicht achten und lieben.

Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)

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