Bunte Karierte Republik Deutschland

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Archiv für die 'Medien in Berlin & Brandenburg' Kategorie


TV Radio Blöd Berlin abschalten?

Erstellt von schneemann am 26. Februar 2009

Der Abendschauder, die messerscharfe, unbarmherzige und von allen Lokalpolitikern gefürchtete tägliche Schmonzette eines zwar Berliner, gleichwohl aber provinziellen TV-Senders, hat heute wieder fürchterlich zugeschlagen.

Mit einem Bin-Ich-Aber-Betroffenen-Gesicht allererster Güte unterrichtete ein Moderator die erschreckte Bevölkerung wie unbotmäßig sie sich verhält: Sie kocht Kaffee/Tee. Sie benutzt die Waschmaschine. Sie schaltet Glühlampen ein und lädt Handy-Akkus und -Teufel noch mal- fährt mit dem Auto! DEM AUTO! Die Bevölkerung wirft sogar Handys nach einigen Jahren weg!!!
Sie unternimmt überhaupt noch viele weitere Tollheiten, z.B. Ausatmen, um den Klimawandel voranzutreiben.

Ob so vieler Umweltsünden der Berliner erläuterte ein im Studio anwesender Experte mit bebender Stimme die Zusammenhänge zwischen Kaffeekochen auf dem Herd (!) und Kaffekochen in der Kaffeemaschine einerseits und dem Kaffeekochen allgemein und schmelzendem Eis in der Antarktis andererseits.

Danke, Ihr Gutmenschen des RBB Radio-Blöd-Berlin, danke.

Irgendwie fühle ich mich auch schuldig 10 Tonnen CO2 pro Jahr zu produzieren. Vielleicht werden es bei mir ja sogar 12 Tonnen, da ich hin und wieder unter Blähungen leide.
Unternehmt außer Eurer morgendlichen Lichterkette endlich auch mal etwas gegen die Eisschmelze in der Antarktis. Wie? Schaltet Euren Sender ab!

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TV: Berliner Abendschauder

Erstellt von schneemann am 19. Dezember 2008

Sehr geehrte Redaktion,
langsam, aber stetig, schiebt sich Ihre tägliche TV-Sendung in meiner Gunst an die Spitze. Warum? Nun, ich bin höchst amüsiert darüber, wie gekonnt Sie Provinz-Fernsehen parodieren. Bitte ändern Sie Ihren Stil nicht!
Damit Ihre täglichen Darbietungen vielleicht noch etwas -aber nur einen Tick- gewinnen, erlaube ich mir, Ihnen hiermit folgende virtuelle Geschenke zu überreichen:

Eine Abonnement der Thekenrundschau
Die (natürlich gespielte) betuliche, bräsige Art und Weise Ihrer Moderatoren-Darsteller erinnert mich immer an die bekannte, herzig lächelnde Apotheken-Mimin aus der TV-Werbung. Es würde sich zweifellos hübsch ausnehmen, das jeweils aktuelle Zeitschriftenexemplar auf Ihrem Tresen auszulegen.

Eine umhäkelte Rolle Toilettenpapier.
Auch diese würde sich ebenfalls ausnehmend hübsch auf Ihrem Abendschauder-Tresen ausnehmen. Einfach gehäkelt zwar, hübsch und possierlich, aber  doch irgendwie auch verwegen, besonders, wenn sie asymmetrisch steht. Zum Beispiel vor der Dame mit dem goldigen Haarhelm.

Ein Radierung “Regionalbahn nach Päwesin/Ausbau“.
Bitte hängen Sie dieses Kleinod naiver vorpommerscher Volkskunst freitags hinter Ihren Moderatoren gut sichtbar auf. So kommt beim Zuschauer bereits zu Sendebeginn eine unbändige Vorfreude auf Ihre allseits beliebten, wöchentlichen Ausflugtips auf.

Ein grün-rot-kleinkariertes Deckchen.
Dieses könnte passenderweise unter der Rolle Toilettenpapier plaziert werden.

Ein rosarotes Kameraobjektiv
Da erscheinen doch Beiträge über Busfahrer oder lustige Jugendliche am Kottbusser Tor doch gleich im rechten Licht.

Ein Betroffenheitsmeter
Dieses praktische Stück zeigt dem Zuschauer sofort den Grad Ihrer Betroffenheit an, ohne daß ein Moderatoren-Darsteller seine Mimik bemühen muß. Sie brauchen nur den Zeiger auf einen Wert zwischen 1 und 10 stellen - fertig.
Für Ihre drei Dauer-Themenschwerpunkte (Integrationsfortschritt, Klimaerwärmung und gewaltfreies Jugendleben) sind bereits politisch korrekte, aber unauffällige Markierungen angebracht.

Und zum Schluss noch eine Bitte:
Bitte erfreuen Sie uns Zuschauer noch mehr mit besinnlichen Kamerafahrten auf kahle Laubbäume und auf nebelige Wasserflächen, auf -jetzt aktuell- Adventskerzen und Weihnachtskugeln und im Frühjahr auf tropfende Eiszapfen und Schneeglöckchen - einfach herrlich. Und alles so öööko …

Wir Zuschauer lieben auch kecke Redewendungen, wie Tanzbein schwingen; kühles Nass; Drahtesel; Augen-/Ohrenschmaus; Petrijünger; Dampfross; Speis’ und Trank; in Windeseile; wie durch Geisterhand” usw.
Bitte streuen Sie derartige Wortschöpfungen noch öfter ein.
Das erwärmt doch das Herz! Und alles so öööko …

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Radio Blöd Berlin vermeldet:

Erstellt von schneemann am 12. November 2008

“Heute abend, wurde in der Nähe des xyz-Platzes ein 24-jähriger mit einem Messer niedergestochen. Der 18-jährige mutmaßliche Täter verletzte zusätzlich noch einen 23-jährigen erheblich, so daß ein 34-jähriger Passant einschritt und dabei versehentlich einen  33-jährigen Taxifahrer mit dem Ellbogen ins Auge stieß. Daraufhin sprang dieser aus dem Auto, wobei sein 60-jähriger Fahrgast das Weite suchte. Der 19-jährige Komplize des mutmaßlichen Täters, sowie dessen 17-jährige Freundin und deren 18-jährige Schwester riefen per Handy einen 21-jährigen Cousin, der und dessen 19-, 23- und 26 jährigen Brüder gleichfalls vor Ort eintrafen und ihre Hilfe anboten. Als die Polizei eintraf …”

Weiter so, Ihr freien und unabhängigen Journalisten! Solche Nachrichten-Perlen brauchen wir.

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Radio Blöd Berlin: Und rechnen können sie auch nicht

Erstellt von schneemann am 10. September 2008

Heute morgen in einem Bericht über eine Demonstration von Telekom-Mitarbeitern, die nach Auflösung eines Berliner Callcenters nach Frankfurt/Oder bzw. nach Magdeburg arbeiten gehen sollen / können / müssen.

Die schlaue Außenreporterin A. Klein-Nils empörte sich in ihr Mikrofon: “… und teilweise verzehnfacht sich sogar die Fahrzeit zur Arbeitsstätte. Da werden aus 20 Minuten 2 Stunden …”

Liebe Frau Klein-Nils, sicher haben Sie -wie Ihre andere Kollegin Frau G. Frust- in der Schule Mathematik -weil ja im Leben doch nicht zu gebrauchen- abgewählt, stimmt’s?

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Miserable Allgemeinbildung bei Radio-Blöd-Moderatoren?

Erstellt von schneemann am 24. Juli 2007

Gully- bzw. Kanaldeckel bestehen bei Radio Blöd Berlin aus Buntmetall; das wird zumindest in einer kommentierten Nachricht der staunenden Hörerschaft bekanntgegeben.

Tja, Frau G. Frust (wieder einmal), hätten Sie eine DDR-Schule besucht, so wüßten Sie, was Buntmetall ist, aber so …
Sie hatten ja Ihre Allgemeinbildung schon beim Thema Energiesparen unter Beweis gestellt. Machen Sie doch lieber was anderes, z.B. Filme beplaudern, oder einen Töpferkurs belegen.

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Radio Blöd Berlin-Moderatoren können es nicht lassen…

Erstellt von schneemann am 11. Juli 2007

… nämlich das Umbenennen von Straßen und Orten jenseits der ehemaligen Mauer. Hier ist nach 17 Jahren scheinbar immer noch Terra inkognita für die Ignoranten dieses Senders.

He, warum seid Ihr nicht in der Lage Straßen im Ostteil Berlins geografisch korrekt zu benennen? Warum benennt Ihr die Oberschöneweider Rummelsburger Landstraße in Rummelsberger Straße um und warum erfindet Ihr in Adlershof eine Dorffeldstraße, obwohl sie Dörpfeldstraße heißt?
Weshalb steht auf einer Schautafel Eurer TV-Zumutung “Berliner Abendschauder” Straußberg und nicht Strausberg?

Und wenn Ihr nicht erfindet betont Ihr garantiert die falsche Silbe: Grünau, Marzahn, Baumschulenweg usw. werden auf der letzten Silbe betont. Könnt Ihr Euch das merken?

Zitat des großen alten RIAS- und SFB-Mannes Nero Brandenburg: “… Gestattet sei die Frage, nach welchen Kriterien Sprecher bei Rundfunk und Fernsehen ausgewählt werden. Es wird falsch gesprochen, es wird gelispelt, gestottert und falsch betont. Die Stimmen sind oft schrill und mulmig…”

Richtig, Nero, auch Dir wurde übel mitgespielt.

Aber es wird auch genuschelt und die Buchstaben T resp. D an Silben-/ Wortenden scheint niemand ernst zu nehmen. Nun könnte man einwenden: Sei nicht so kleinlich. Nein! Hier muß man kleinlich sein, denn genau dies ist die Profession der Moderatoren: SPRECHEN! Genau das ist ihr Job, sie leben vom Sprechen - also kann ich auch Professionalität verlangen; zumal sein Gehalt von mir bezahlt wird.

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Da gibt es noch den Berliner Rumpelfunk

Erstellt von schneemann am 29. April 2007

Bei diesem Dudelrundfunk arbeitet ein verkrachter, ehemals deutschlandweit berüchtigter TV-Moderator, der das lokale Dummwort des Jahres prägte, indem er von den Neuen Bezirken Berlins sprach; beknackter geht es nicht.

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Der Sender TV Blöd Berlin

Erstellt von schneemann am 13. April 2007

sendet jeden Abend seine beliebte (so glauben einige Mitarbeiter jedenfalls) Sendung “Berliner Abendschauder”.
Bei dieser Sendung handelt es sich um eine gelungene Parodie auf ein Nachrichtenmagazin im Stil der 60er Jahre.
Beachtlich, wie die heutigen Moderatoren ihre Kollegen von vor 40 Jahren imitieren; es ist köstlich anzuschauen. Einfach große Klasse.
Weiter so Ihr Tapferen, Ihr werdet einmal Kult sein!

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Ein eifernder Moderator bei Radio Blöd Berlin

Erstellt von schneemann am 19. März 2007

geht seinen wenigen Hörern gewaltig auf die Zeiger. Es ist nicht zu sehen, aber zu vermuten, dass er sich bei seinem aktuellen Lieblingsthema “Klimaschutz” hin und wieder selbst bespuckt.

Er fordert in penetranter Art und Weise seine Hörer auf, telefonisch Energiesparmassnahmen zu nennen; schliesslich sei es an der Zeit ein “klitze-wenig zurückzuzeigen”.

Zurückzuzeigen? Was ist das denn wieder für ein Dummwort? Ja, auf wen oder was, oder wohin?
Lösung: Auf die Berliner Behörden, die beim Thema Energie “auf die Bürger zeigen”. (So mutig hat der Mann noch nie formuliert).
Mein Vorschlag zum Sparen von Energie: Schaltet den einstmals grossen, aber inzwischen selbstverschuldet-bedeutungslosen Sender Radio Blöd Berlin ab!
Herr Moderator, Sie sind ein Tropf. Sie Zurückzeiger.

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Guten Morgen Frau G. Frust von Radio Blöd Berlin,

Erstellt von schneemann am 14. März 2007

unlängst haben Sie Ihrer Hörerschaft verkündet, wie Sie einmal versuchsweise bei sich zu Hause Energie sparten; Sie sind ja eine ganz Schlaue:

  1. Sie haben bei Ihrem Wecker den Weckton abgeschaltet .
    Statt des Weckers können Sie sich aber auch einen Hahn auf Ihren Balkon stellen. (Wenn er stubenrein sein sollte auf den Nachttisch). Der kräht ökologisch korrekt.
  2. Sie haben mit der Fingerkuppe Ihre Zähne sauber gerubbelt, anstatt Ihre elektrische Zahnbürste zu benutzen.
    Wacker, wacker - das spart richtig Energie
  3. Sie haben kalt geduscht.
    Wäre nicht so mein Ding
  4. Sie haben alle Stecker aus der Steckdose gezogen, wobei “der der Waschmaschine gar nicht so leicht zu finden” war.
    Jetzt wissen Sie ja, wo er sich befindet.
  5. Sie sind mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren.
  6. Sie haben abends Kerzen zur Beleuchtung angezündet.
    Eine Kerze wird aus Erdöl hergestellt und setzt etwa soviel CO2 frei, wie sie selbst wiegt. Für die Herstellung des kleinen Aluminium-Bechers eines Teelichtes werden ca. 32 Wh Energie benötigt. (unter der Annahme, daß er 2 Gramm schwer ist).
    Mit dieser Energie könnten Sie eine Energiesparlampe etwa 2 Stunden betreiben.
    Wetten, dass Sie eine Schule im Westen besucht und Physik abgewählt haben?
    Na, macht doch nichts, dafür besitzen Sie vielleicht kreative, oder soziale Kompetenz und können somit über alles diskutieren.

Übrigens, auch Ihr Atem ist klimaschädlich; machen Sie mit solch humoristischen Beträgen weiter, Sie Klima-Retterin.

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