Bunte Karierte Republik Deutschland

Augen auf und durch

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Wer hätte das denn je geglaubt

Erstellt von schneemann am 28. Oktober 2010

Historiker, Experten gar, haben Unerhörtes “erforscht”, “herausgearbeitet”, “der Öffentlichkeit zugänglich gemacht” und vieles mehr.

Sie haben amtlich und unumstößlich festgestellt:
Das Außenministerium  des verbrecherischen NS-Staates war selbst verbrecherisch!

Dieses unglaubliches Forschungsergebnis wird -wie üblich- von allen gleichgeschalteten bundesrepublikanischen Medien allen Bürgern dieses Landes vertickert; z.B. hier und hier und dort usw. …
Ja, liebe Experten, Forscher, Historiker - was haben Sie denn geglaubt?
Daß das NS-Reichs-Außenministerium in Wahrheit die konspirative KPD-Zentrale war?  Oder, daß sich dort der Sitz der Herrnhuter Brüdergemeinde befand?

Wie unbedarft muß man eigentlich in diesem Staat sein, wenn Wissenschaftler Norbert Frei nach 5 Jahren “Forschungsarbeit” folgendes “herausgearbeitet” hat:
[...] Statt nach der Rolle des Auswärtigen Amtes im Dritten Reich zu fragen – so, als ob das Amt und das Regime zwei verschiedene Einheiten gewesen wären –, haben wir als Ausgangshypothese formuliert: Das Auswärtige Amt im Dritten Reich war das Auswärtige Amt des Dritten Reiches.[...]  Quelle

Ich nehme mal an, daß diese seit 65 Jahren bekannten Tatsache dem Herrn Frei bisher verborgen blieb. Nun endlich ist dem nichts mehr hinzufügen; es wurde jetzt amtlich herausgeforscht.
Vielleicht kommt ja in 45 Jahren eine andere Historikerkommission zu folgendem Ergebnis: Das DDR-Außenministerium war eine Regierungs-Behörde der DDR  und wurde von SED-Mitgliedern dominiert.

Armes Deutschland!

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Wir Deutschen sind doch …

Erstellt von schneemann am 2. September 2010

… ein willfähriges Volk. Es braucht nur einige Anstupser und schon empören wir uns auf das heftigste. Manches Mal allerdings sind auch einige penetrante Wiederholungen in unseren gleichgeschalteten Medien notwendig, aber letztlich klappt es fast immer. Das haben wir bei Eva Herman gesehen und das sehen wir jetzt an Thilo Sarrazin.

Wir sind quasi ein Volk von Empörern. Wir werden puterrot, Schaum tropft von unseren Lefzen, wir gackern und geifern wir schimpfen und fordern und dann … dann versuchen wir uns kundig zu machen über den Anlaß unserer berechtigten und gesunden Volksempörung. Daß es nicht unangemessen scheint, den Vorgang umzukehren - also sich zuerst kundig zu machen und erst dann sich zu empören (wenn erforderlich) ficht viele nicht an.

Das schöne an unseren Empörungen ist, daß sie unabhängig von der jeweiligen Regierungsform funktionieren. In jeder Regierung, angefangen bei Bismarck und Seiner Majestät Willem Zwo glorreichen Zeiten über die Weimarer Schwächephase und das folgende zwölftausendjährige Reich bis hin zur BRDDR klappt seit mehr als einhundert Jahren das mit der Volksempörung relativ zuverlässig; auf uns Deutsche ist eben Verlass; jawoll, ja!.
Und in jeder Regierung gab und gibt es deshalb auch immer einige hauptamtlich bestallte Berufsempörer (Eine dieser heutigen Sirenen ist besonders schrill - sowohl in der Farbe der Kleidung, als auch im Ton).

Zur Zeit ist -wie gesagt- Thilo Sarrazin Empörungsanlass. Eine deutsche Kanzlerin fühlt sich bemüßigt Sarrazins Arbeitgeber auf Entlassung zu drängen. Und sogar unser aller lieber Herr Bundespräsident -den ich nicht despektierlich Grüßaugust nennen werde- sogar der Grüß- äh, der Herr Bundespräsident signalisiert seiner gleichnamigen Hausbank, Sarrazin in Pension zu schicken, sei sicher nicht verwerflich.

Pssst…. sogar von noch weiter oben, also von ganz, ganz oben kommt Empörung: Ein pausbäckiger Erzengel ist -nachdem er vom popeligen Pop-Beauftragten die Karriereleiter hinaufschnaufte- ganz toll empört und will seinen Enflußbereich von solchen Subjekten säubern.
Wetten, daß dieser Säuberungsprozess versanden wird? Schließlich stehen 2011 einige Wahlen an und das Fußvolk des Erzengels sieht die Sache ganz anders als sein voreiliger und vorlauter Chef.

Ja, wo leben wir eigentlich? Ja, ist denn das Grundgesetz heut’ schon abgeschafft?

Der entsprechende Artikel beginnt mit ” Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

Na bitte da haben wir es! Es werden aufgezählt Wort, Schrift, Bild, Rundfunk und Film - und wo bitte steht im GG-Text das Wort “Buch“?  Na also…

Und trotzdem pocht dieser Trotzkopf Sarrazin weiterhin auf Meinungsfreiheit,
… also, so geht das doch nun wirklich nicht!

Wenn man mich fragen würde (es tut bestimmt niemand) - ich würde dafür plädieren, Sarrazins Machwerk öffentlich zu oxidieren. Der heutige Bebel- ehemals Opernplatz in Berlins Mitte wäre dafür bestimmt ein geeigneter Ort…  Am besten wäre, wenn man gleich noch Sarrazins Buchverlag und das Wohnhaus des Delinquenten in die Kohlenstoff-Oxidation mit einbezieht.

Ein Glück, daß es auch noch Empörungsresistente gibt! Ein Danke in die Schweiz, nachÖsterreich, nach Großbritannien, nach den Niederlanden, nach Frankreich, nach Spanien, nach Portugal u.a.m.

Also Deutsche, frischauf, empören wir uns bald mal wieder…

Da Berufsempörte meistens auch Berufspolitiker sind, fürchte ich, daß letztere wieder einmal mehr Schaden anrichten als gut ist. Sie trampeln wieder einmal wie die Elefanten im Online-Porzellanladen herum - ohne es zu bemerken und ohne dessen Wirkmechanismus auch nur ansatzweise zu verstehen.

Edit 05.September 2010: Dem Beitrag des großartigen Ralph Giordano ist nichts mehr hinzuzufügen.

Edit o7.September 2010: Na bitte, es geht doch.

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Die Online APO entwickelt sich - und das ist gut!

Erstellt von schneemann am 18. Januar 2010

Den etablierten politischen Parteien -den Statthaltern der Banken und der Großindustrie- geht es so Step by Step an den Kragen - langsam scheint den Parteibonzen ein Licht aufzugehen. Bisher waren sie alle davon überzeugt, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Ob Bildung, Politik, Kultur, Verbraucherschutz, Wirtschaft, Energie - alle Volkseintreter waren felsenfest davon überzeugt, daß nur ihre Sicht auf die Dinge die richtige sei. Nach und nach dämmert es den Volksvera*****ern aber, daß im Netz nicht mehr aufzuhaltende Bestrebungen im Gange sind, die man mit dem Begriff Demokratie von unten bezeichnen könnte und die die bisherige Parteienlandschaft in Frage stellen.

Wir Internet-User sind es leid, in den Onlineausgaben aller gleichgeschalteten Printmedien dieselben -von wem auch immer- verordneten Meinungen zu lesen, die von den Parteibonzen dem Wahlvolk als Öffentliche Meinung unterzujubeln versucht wird, während dieses schon längst zwischen veröffentlichter - und Öffentlicher Meinung sehr genau zu unterscheiden vermag.

Die in den Parteien sitzenden Volksverblöder bemerken, daß sich ihr bisher präferiertes breitbandiges und gleichzeitiges “Lösen” aller Probleme überholt hat. Sie bemerken erstaunt, daß sich eine Vielzahl von Betroffenen, von Vereinigungen, von Bürgerinitiativen, von Interessenverbänden zusammenfinden, um ganz spezifische -oft lokale- Fragen und Probleme zu erörtern, wozu keine der Parteien bisher bereit, oder auch nur willens war, sie zur Kenntnis zu nehmen.
Sie stellen mit Erstaunen fest, daß niemand ihre Partei mehr braucht. Ihr Bla-Bla in Printmedien, auf Wahlplakaten und ihre Worthülsen in sogenannten Talkshows, in denen ihnen peinlich oft nach dem Munde geredet wird, ruft beim internet-affinen Wahlvolk Hautausschlag und anschwellende Halsschlagadern hervor.

Tapfer reden sie davon, wieder mehr Wähler ihrer Coleur zu aktivieren, zu alten Werten zurückzufinden, heilige Kühe zu schlachten und ähnlichen Unsinn mehr - und es entgeht ihnen völlig daß ihnen das Heft immer mehr aus der Hand gleitet.
Merkt Euch: Die Demokratie der Zukunft wird im Internet gestaltet und die Zukunft beginnt heute. Nur Blöde verstehen das nicht.

Und besonders dumm ist, daß die Klientel, die heute noch ohne das Netz auskommt - also von den herkömmlichen Medien zu Verblöden versucht wird- zahlenmäßig immer geringer wird; sie stirbt schlichtweg aus.

Und weil die von uns bezahlten Volkstreter -bezeichnenderweise nur mit Hilfestellung normal Denkender-  dahin geführt werden sollen zu begreifen, daß durch diese Demokratie von unten ihre eigene, auf den Parteien gründende Macht, gefährdet ist, wird in fieberhaften Aktionismus verfallen, um das Netz so weit wie möglich unter Parteienkontrolle zu bringen. Das Mittel dazu: Zensur. Die unsagbare Ignoranz mit der Zensursula und die Mischpoke im Bundestag die Online-Petition zum Internetsperre-Gesetz bedachte, war bezeichnend für diese abgewirtschaftete Politikerkaste.

Gaaaaaanz langsam macht im Bundestag das Gerücht die Runde, daß in den Parteien Medienkompetenz gefragt ist und daß Nichtwissen (Zypris: Was war noch gleich mal ein Browser) und Ignoranz (Ströbele: ich war ein-, zweimal im Internet) bei der nächsten Wahl hart abgestraft werden. Es ist schlichtweg eine Schande, daß solche Leute diese Republik im Jahre 2010 regieren. Und hier gleich noch einmal. Und hier. Und hier - nein, lassen wir das.

Politiker dieser Sorte sind es also die uns Bürger beschützen wollen: Laut Heise wollen sie doch tatsächlich unsere privaten Rechner von Viren befreien; rührt das nicht zu Tränen? Sie wollen unsere Rechner von Viren freihalten! Ach die Guten. Sie nehmen wahrscheinlich an, daß die Volksverblödung inzwischen 100 % erreicht hat

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Twitter ist schuld

Erstellt von schneemann am 28. Juni 2009

Twittern könnte Bundestagswahl torpedieren

Mit dieser absurden Schlagzeile wird hier die Angst der Regierenden vor den Online-Medien auf den Punkt gebracht. Insbesondere der Bundeswahlleiter und Abgeordnete von SPD und Union befürchten, die Bundestagswahl könnte durch Kurznachrichten im Online-Dienst Twitter unzulässig beeinflusst werden. Erst kürzlich hatten Bundestagsabgeordnete das Ergebnis der Bundespräsidentenwahl vorzeitig über Twitter verbreitet.

Die Ergebnisse der Befragungen über das tatsächliche Wahlverhalten, wird den Parteien bereits nachmittags mitgeteilt. Der Bundeswahlleiter: “Es wäre der GAU, wenn die Wählerbefragungen vor Schließung der Wahllokale öffentlich bekannt würden, womöglich müsste die Wahl wiederholt werden”.

Wiefelspütz (SPD) hält es für angebracht, über ein Verbot der Wählerbefragungen nachzudenken.

Fazit, liebe Leser draußen im Lande:

  • Die Wahl wird so lange wiederholt, bis das Ergebnis passt.
  • Twitter ist schuld, wenn eine Partei nicht wie erhofft abschneidet.
  • Sofort Twitter verbieten.
  • So lange Twitter existiert, herrscht Wahlverbot.
  • Vor die Twitterseite wird ein Stoppschild geschaltet

Die Politikerkaste fürchtet die Dienste des Web inzwischen wie der Teufel das Weihwasser.

Mein Vorschlag lautet: Die Regierung wählt sich ein anderes Volk. Basta.

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HH

Erstellt von schneemann am 25. Juni 2009

HH? Jawoll, HH! Hilfspolizei Hessen.

Na bitte, klappt doch wie am Schnürchen mit der Umgestaltung zur Deutschen Demokratischen Bundesrepublik (DDBR).

Jetzt haben wir sie endlich wieder, die offiziell bezahlten Spitzel. 7 Euro die Stunde beträgt der Judaslohn in Hessen für freiwillige Hilfspolizisten. Dafür müssen sie unbotmäßige Bürger melden - linkes Pack, rechtes Pack, Falschparker und Falschwähler - je nach Vorgabe.  Und wenn’s bei einem von denen mal nicht mit dem Nachbarn klappt, dann darf auch mal schnell ein Knöllchen geschrieben werden; denn das dürfen diese Angehörigen des Freiwilligen Polizeidienstes auch. Nicht einmal die “Freiwilligen Helfer der Volkspolizei” in der DDR hatten diese Kompetenz - aber es muß ja auch eine Weiterentwicklung geben.

Der von mir vorhergesagte siebte Fall ist damit eingetreten. Der achte Fall folgt demnächst.

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Alles ok mit dem GG?

Erstellt von schneemann am 22. Mai 2009

Gemessenen Schrittes geht es an’s Sonntagsreden-Redner-/Rednerinnenpult, aus der Trickkiste werden ein pathetisches Vibrato für die Stimme und ein Ach-Gucke-Ich-Feierlich für das Gesicht herausgekramt.

Die Politriege kriegt sich gar nicht wieder ein. Man betont wie stolz man sei. Auf die Verfassung. Und sonst nichts. Jawohl.

Es ist wie immer - unerträgliches Wortgeklingel, mit dem Ziel, dem Volk und angeblichen “Souverän” gezielt und in voller Absicht die Sinne zu vernebeln. Es werden ohne Gnade und bis zum Erbrechen rethorische, dummdeutsche Versatzstücke aneinandergereiht.

Und doch ist eines dabei anders, als in der Vergangenheit: Der Deutsche Michel, sonst nur Stimmvieh, hat begonnen seine Schlafmütze abzuziehen und entdeckt die Kommunikationsmöglichkeiten des Internet. In den Kommentarforen der etablierten Medien könnten jene, die sich selbst als Volksvertreter bezeichnen, von A bis Z nachbuchstabieren, was von ihnen gehalten wird. Wenn diese Politikerkaste doch nur so handeln würde, wie sie es in ihren Sonntagsreden immer beschwören. Wenn sie doch nur einmal NICHT gegen den Willen des Volkes entscheiden würden.

Aber leider ist Volkes Stimme noch ziemlich leise und nach den Wahlen im September wird  -aus Sicht der Politiker- wie immer gelten: Vox Poluli Vox Dei.

Ihr lieben Volksvertreter, hört mir bitte einmal zu:
Europawahl - was ist das denn?
Bundestagswahl -wozu; Ihr macht ja doch, was wir nicht wollen.

Liebe Ossis (Wessis sind immer noch zu satt) skandiert noch mal: Wir sind das Volk!
Wir möchten endlich eine Verfassung, so wie das -trotz aller Schraubversuche nach der Wiedervereinigung- im § 146 GG verankert ist.

Und weil wir gerade dabei sind: Was spräche eigentlich dagegen, wenn dieses neue Deutschland auch eine neue Nationalhymne singen könnte:

Berthold Brecht

Kinderhymne

Anmut sparet nicht noch Mühe
Leidenschaft nicht noch Verstand
Daß ein gutes Deutschland blühe
Wie ein andres gutes Land.

Daß die Völker nicht erbleichen
Wie vor einer Räuberin
Sondern ihre Hände reichen
Uns wie andern Völkern hin.

Und nicht über und nicht unter
Andern Völkern wolln wir sein
Von der See bis zu den Alpen
Von der Oder bis zum Rhein.

Und weil wir dies Land verbessern
Lieben und beschirmen wir’s.
Und das liebste mag’s uns scheinen
So wie andern Völkern ihrs.

Melodie bei youtube

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Entglietscht Berlin

Erstellt von schneemann am 9. April 2009

Da war mal ein kleiner Dieter, der weit hinten in den Wäldern der Provinz Polizist lernte, dann an einer kleinen Karriere bastelte und schließlich sogar im großen Berlin Polizeipräsident wurde. Man munkelte zwar etwas von Parteibuch und so - aber daß ist ja überall so: Ohne Parteibuch kein Posten. Das hatten wir in der DDR auch schon.

Jetzt aber hatt DIETER DER GROSSE endlich das Sagen in Deutschlands Hauptstadt.

So sagte er zum Beispiel in einem taz-Interview, daß Porsche-Fahrer ihr Geschoß “möglichst nicht in Kreuzberg parken” sollen.

So sagte er zum Beispiel -als er am Rande der üblichen Mai-Randale angegriffen wurde- er sei “nicht geflüchtet”, sonder er habe sich lediglich “in einem zufällig herumstehenden Mannschaftswagen beschleunigt zurückgezogen“.

Er sagte -als er nachts in die U-Bahn einstieg, um zu demonstrieren wie sicher sie sei- daß er sich eben auch sicher fühle.
Die ihn -neben Journalisten- begleitende Leibgarde diente natürlich “nicht seinem persönlichen Schutz”, sondern der “Aufklärung eventueller Straftaten”.

Er sagte, daß die “BVG selbst Schuld trage” an den Angriffen auf Busfahrer. Warum erlauben diese denn auch nur das Einsteigen durch die vordere Tür.

Er sagte, er erlaube nicht, daß Polizeibeamte bestimmte Kleidungsstücke tragen. Auch das hatten wir schon in den 50ern und 60ern in der DDR, als das Herunterreißen von “Nietenhosen” und “falsch ausgerichteten” Antennen durch sogenannte FDJ-Kontrollposten als Handlanger der lokalen SED-Bonzen gang und gäbe waren.

Ich vermute -aber unterstelle nicht- Glietsch wäre ein ganz hervorragender DDR-Polizist gewesen; Genosse ist er ja ohnehin. Deutsche sind so.

DIETER DER GROSSE SAGER findet immer wieder Erklärungen, warum fast täglich Autos brennen, warum immer wieder massive Gewalt gegen Sachen auftritt, Bewohner belästigt werden, warum gedealt wird, warum Raub, Vandalismus, Messerstecherei und andere Gewalt zum Berliner Alltag gehören. Trotzdem bestreitet er einen Anstieg der Kriminalität. Das “sehe nur so aus, weil sich das Meldeverhalten geändert habe” …

Haben Sie den Link gelesen? Hier nochmals ein Höhepunkt seiner Erkenntnis:

“Die Gewalt im Jugendalter hat stark zugenommen, während die Jugendkriminalität insgesamt seit Jahren rückläufig ist - entsprechend der Abnahme junger Menschen an der Gesamtbevölkerung.”

Mein Wunsch: Herr Glietsch, Sie Rechenkünstler, bitte “ziehen Sie sich beschleunigt zurück”!

Hinter Ihre vertrauten sieben hessischen Berge und überlassen Sie das Führen einer Großstadt-Polizei jemanden, der etwas davon versteht. Sie sind überfordert.

Bemerkung am Rande:

Der Herr Polizeipräsident geniert sich offensichtlich eine Polizeiuniform zu tragen. Er zeigt sich vor einer TV-Kamera, auch wenn es nur der Berliner Abendschauder ist, wie ein Schrebergärtner beim Kompostieren: Im nachlässigen Aufzug.
Wie wäre es, mit einem Dresscode für Polizeipräsidenten?

Anmerkung:
Gerüchteweise sollen Polizisten bestimmte Anweisungen Glietsch’s so kommentieren: DDWDS (Der Dieter will das so).

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Der häßliche Deutsche

Erstellt von schneemann am 18. März 2009

lac_steinbrueck4_dw_801062gNach bewährter teutscher Manier (vergl. die Hunnenrede Wilhelm II.) und in Gutsherrenart setzt Kamerad Peer Leutnant Steinbrück -Deutschlands GröFaZ (Größter Finanzminister aller Zeiten)- kleinere Nachbarstaaten Deutschlands unter Druck.
Erst droht er ihnen mit “Zuckerbrot und Peitsche” und dann gar mit einem “Ausritt der Kavallerie“.

Und warum? Nun, diese souveränen Staaten und UNO-Mitglieder Liechtenstein, Luxemburg und die Schweizerische Eidgenossenschaft haben es sich doch tatsächlich erlaubt, ihre eigenständige, innerstaatliche Gesetzgebung nicht (!) an deutschen Befindlichkeiten auszurichten.

schweiz

Diese Staaten erlassen -so mir nichts dir nichts- einfach Gesetze, ohne (!) den Großen Nachbarn zu fragen!!! Ja, wo kommen wird da hin? Am deutschen Wesen soll die Welt genesen!

Ich frage mich, wie Deutschland reagierte, würde die USA damit drohen, ihre Kavallerie ausreiten zu lassen…

Also Leutnant Steinbrück, knallen Sie mal zackig mit der Peitsche und lassen Sie unsere tapfere Gebirgsjäger-Kavallerie gegen diese störrischen Bergvölker ausreiten.
Mein Marschlied-Vorschlag dazu (nach Hermann Löns):

Unsre Flagge und die wehet auf dem Maste,
Sie verkündet unsres Reiches Macht,
Denn wir wollen es nicht länger leiden,
Daß der Schweizermann darüber lacht.

Refrain: Gib’ mir deine Hand, deine weiße Hand,
Leb’ wohl, mein Schatz, leb’ wohl mein Schatz,
Leb’ wohl, lebe wohl
Denn wir reiten, denn wir reiten,

Denn wir reiten gegen Schweizerland, Schweizerland.

Update (09.05.08)

Jawoll, Leutnant Steinbrück - noch einen draufsetzen, so ist’s recht.
Nun lassen Se mal noch Kanonenboote gegen die Hottentotten da unten in Burkina Faso auslaufen.
Wäre ja jelacht, wenn wir in den Saustall nich’ deutsche Zucht und Ordnung reinkriegen.
Na, sind ja nun bald Oberleutnant; wegtreten und weiterbellen!

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Christian Wulff ein Roter!?

Erstellt von schneemann am 2. März 2009

sodann_sechs_dw_bay_798185gWas wurde auf Peter “Tatort” Sodann eingedroschen, als er im Oktober vorigen Jahres seinen erfrischenden, aber heimlichen Wunsch Deutsche-Bank-Chef Josef  “Gierig” Ackermann einmal zu verhaften, offen ausplauderte.

Und so empörte sich Josef “Geifer” Ackermann: “Ich finde es ungeheuerlich, dass jemand so etwas sagt, der für das höchste Amt in einem Rechtsstaat kandidiert…” Und “… Mir wird langsam angst um dieses Land.”
Anm.: Na, MIR erst, Herr Ackermann, mir erst.

Und wie steht Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff ein halbes Jahr nach Sodanns Spruch und Ackermanns Angstausbruch zu den Bank-Verbrechen?

… Er erwarte von den Strafverfolgungsbehörden, dass die verantwortlichen Vorstände … jetzt vernommen werden. Die Justiz müsse auch dafür sorgen, dass privates Vermögen von Bankvorständen gesichert wird, um eine spätere Durchsetzung möglicher Schadensersatzansprüche zu erleichtern. Dazu sei die Anordnung von Reisebeschränkungen und Meldepflichten sinnvoll...

Hallo, Herr Sodann: So falsch haben Sie gar nicht gelegen!

Update am 08.03. 2009:
Zitat: “Baden Würtembergs Ministerpräsident Günter Öttinger sprach sich derweil für Musterklagen gegen Ex-Bankvorstände aus. Er halte einige Vorgänge bei den Banken für Untreue sagte Öttinger in der ZDF-Sendung Maybritt Illner.”
Quelle: Berliner Zeitung 7./8. März 2009

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