Bunte Karierte Republik Deutschland

Augen auf und durch

Archiv für Februar, 2009

Test mit Bild

Erstellt von schneemann am 27. Februar 2009

siersleben-augsdorfer-strase

Frühling in Siersleben; Augsdorfer Straße

und hier die gleiche Straße, Silvester 2009,
von der entgegengesetzten Seite her gesehensiersleben-augsdorfer-strasse-sylvester-2009

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TV Radio Blöd Berlin abschalten?

Erstellt von schneemann am 26. Februar 2009

Der Abendschauder, die messerscharfe, unbarmherzige und von allen Lokalpolitikern gefürchtete tägliche Schmonzette eines zwar Berliner, gleichwohl aber provinziellen TV-Senders, hat heute wieder fürchterlich zugeschlagen.

Mit einem Bin-Ich-Aber-Betroffenen-Gesicht allererster Güte unterrichtete ein Moderator die erschreckte Bevölkerung wie unbotmäßig sie sich verhält: Sie kocht Kaffee/Tee. Sie benutzt die Waschmaschine. Sie schaltet Glühlampen ein und lädt Handy-Akkus und -Teufel noch mal- fährt mit dem Auto! DEM AUTO! Die Bevölkerung wirft sogar Handys nach einigen Jahren weg!!!
Sie unternimmt überhaupt noch viele weitere Tollheiten, z.B. Ausatmen, um den Klimawandel voranzutreiben.

Ob so vieler Umweltsünden der Berliner erläuterte ein im Studio anwesender Experte mit bebender Stimme die Zusammenhänge zwischen Kaffeekochen auf dem Herd (!) und Kaffekochen in der Kaffeemaschine einerseits und dem Kaffeekochen allgemein und schmelzendem Eis in der Antarktis andererseits.

Danke, Ihr Gutmenschen des RBB Radio-Blöd-Berlin, danke.

Irgendwie fühle ich mich auch schuldig 10 Tonnen CO2 pro Jahr zu produzieren. Vielleicht werden es bei mir ja sogar 12 Tonnen, da ich hin und wieder unter Blähungen leide.
Unternehmt außer Eurer morgendlichen Lichterkette endlich auch mal etwas gegen die Eisschmelze in der Antarktis. Wie? Schaltet Euren Sender ab!

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Nachhaltiges Dummdeutsch?

Erstellt von schneemann am 23. Februar 2009

Aus einem Interview des SPIEGEL-ONLINE mit einem LIDL-Manager:

SPIEGEL ONLINE: Herr Goudsblom, Lidl ist billig, Lidl ist schnell - jetzt wollen Sie auch noch nachhaltig werden. Wie soll das funktionieren?
LIDL: …

SPIEGEL ONLINE: Das alleine ist aber noch nicht nachhaltig
LIDL: …

SPIEGEL ONLINE: Erwarten die Kunden im Discounter überhaupt nachhaltige Produkte?
LIDL: …

SPIEGEL ONLINE: Reicht das, um künftig tatsächlich als nachhaltiges Unternehmen wahrgenommen zu werden?
LIDL: …

Was sind eigentlich nachhaltige Produkte und was ist überhaupt ein nachhaltiges Unternehmen? *grübel* >> ab in die Tonne

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Revolte im ZDF

Erstellt von schneemann am 21. Februar 2009

ENDLICH!
Endlich proben einige prominente Journalisten des ZDF in einem offenen Protestbrief den Aufstand gegen verfilzte Polit-Küngel, gegen Staatsnähe und politische Bevormundung.
Endlich wagen Maybrit Illner, Marietta Slomka, Guido Knopp, Claus Kleber, andere Spitzenjournalisten und alle Hauptredaktionsleiter des Senders den Widerstand wegen eines “schweren Eingriffs in die Rundfunkfreiheit”.

Sie wollen mit ihrem Brief “… ein Zeichen gegen politischen Druck…” setzen und stellen sich demonstrativ hinter ihren Chef Markus Schächter, der ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender für eine weitere Amtszeit benennen möchte.

Der Widerstand aus dem verfilzten Verwaltungsrat gegen Schächters Entscheidung zeuge “von einer gefährlichen Einmischung der politischen Parteien in die Souveränität unseres Hauses”.

Endlich haben diese Journalisten die öffentliche Meinung, die sich zu ihrer Arbeit im Internet sehr unfroh artikuliert, zur Kenntnis genommen.

Endlich!

Flugblatt Freie Medien

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Überleben konventionelle Massenmedien?

Erstellt von schneemann am 21. Februar 2009

Diese Frage stellte der SPIEGEL-ONLINE am 20.02.2009 und stellte die negative Absatz-Entwicklung konventioneller Medien dar. Auch ich bedauere sehr den Niedergang der Massenmedien. Aber wen wundert es? Es ist in höchstem Maße befremdlich, wenn die unterschiedlichsten regionalen Medien (politisch unterschiedliche vermag ich ohnehin kaum noch zu erkennen) verblüffend unisono bestimmte Ereignisse publizieren.

Erinnert sei hier an Eva Herman, an Mannichl, an den Georgien-Konflikt und -letzter aktueller Fall- an das Plebiszit in Venezuela Mitte des Monats. Immer und immer wieder -bis zum Erbrechen- wird Mainstream publiziert. Das geht hin bis zu identischer Wortwahl Dutzender Zeitungen.
Man kann sich des Eindruckes nicht erwehren, daß über dem Schreibtisch der Chefredaktion eine Sprachregelungsliste an die Wand gepinnt ist.

Es ist einfach (im Wortsinne) atemberaubend, wenn man mit ansehen muß, wie gleichgeschaltete Medien mit Ihrer politischen Überkorrekheit, Ihrem Proporzdenken, Ihren Quotenregelungen und Migrationshintergründen, Ihren ökologischen Bedenken und Selbsverwirklichungbestrebungen die Bundesrepublik langsam ersticken.

Liebe Journalisten, besinnt Euch! Reißt endlich die Fenster weit auf und laßt frische Luft in diese verfilzte Republik! Ihr seid die intellektuelle Elite mit Schnell-Zugriff auf das Volk.

Ihr habt die Macht diese lähmende Lethargie aus dem Lande zu treiben. Schneidet Politikern das Wort ab, wenn sie anfangen dummdeutsch zu reden und Fragen mit Worthülsen zu beantworten! Erinnert sie daran daß sie ihr Mandat vom Volke haben.

Laßt Euch nicht vor irgendwelche Karren spannen. Fangt endlich wieder an solide zu recherchieren; ich bin sicher, daß Euch ein treuer Leserstamm erhalten bleibt.

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Die Alt-68er

Erstellt von schneemann am 18. Februar 2009

und 68erInnen haben einen nicht geringen Anteil an den heutigen Problemen dieser Bunten Republik: Gutmenschen-”Lehrer”, Haß, Neid und Mißunst auf das Elitäre, Verachtung des Erfolges, fehlende Leistungsbereitschaft, Sprachverhunzung, Selbstverwirklichung um jeden Preis, Kindermangel und, und, und - das Internet bildet eine reiche Fundgrube für die teilweisen abstrusen Ideen dieser Generation.

Da gibt es zum Beispiel einen Tom Koenig. Er hat eine typische Grüne Karriere hinter sich, d.h. alles einmal probiert und zuletzt irgendwelche unbedeutenden Beauftragten-Posten in Guatemala, Vietnam und Afghanistan. Er scheint die Nase voll vom Busch zu haben: 2009 will er endlich einmal in den Bundestag für die hessischen Grünen einziehen. Ob er -falls er es schafft- dann sein üppiges Gehalt an Bedürftige spendet, wozu er sich in seiner Sturm-und-Drang-Zeit einmal hinreißen ließ, sei abgewartet.

Dieser Tom Koenig, gab folgendes in der Berliner Zeitung vom 14./15. Februar 2009 von sich: “… Als ich auf das Gymnasium gegangen bin, sind mit mir sieben Prozent der Deutschen und Deutschinnen aufs Gymnasium gegangen. Hauptsächlich Deutsche und weniger Deutschinnen. …”

Hauptsächlich lebe das Dummdeutsche und weniger die DummdeutschInnen.

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Der unbegrenzte Chávez

Erstellt von schneemann am 18. Februar 2009

chavezUndemokratisch! Diktatorisch! Skandal! Empörend!

So geht das natürlich nicht, daß ein Staatschef wiederholt zur Wahl antritt. Noch dazu vom Volk Venezuelas durch ein Plebiszit dazu ermächtigt.

In der Bunten Republik Deutschland ist so etwas natürlich unvorstellbar - na gut, ein paar Ausnahmen gibt/gab es (Adenauer, Kohl, Bundeshorst usw.). Das aber sind Ausrutscher, demokratische Ausrutscher sozusagen! In Venezuela ist das Gleiche zutiefst diktatorisch - versteht sich.

Und das sagt die nicht-gleichgeschaltete Online-Presse der Bunten Republik zu der Möglichkeit, daß Politiker eines souveränen Staates sich -so oft sie wollen- einer demokratische Wahl stellen können:


SPIEGEL ONLINE 17.02.2009:

Hugo Chávez zementiert seine Macht

Venezuelas Staatschef Chávez ist am Ziel: Er kontrolliert Regierung, Parlament und Justiz - und kann sich unbegrenzt wiederwählen lassenweiter


SPIEGEL ONLINE - 16.02.2009:

Chávez kann sich unbegrenzt wiederwählen lassen
Tausende bejubelten seinen Sieg mit Feuerwerken und Autokorsos: Venezuelas Präsident Chávez hat ein Verfassungsreferendum gewonnen und kann unbegrenzt zur Wiederwahl antreten. weiter…


STERN ONLINE 16.02.2009:

Chávez auf Castros Spuren
… Nach dem Ende des Verfassungs-Referendums ließ sich Venezuelas sozialistischer Präsident feiern. Er darf nun unbegrenzt neu kandidieren. Es war allerdings ein Sieg im zweiten Versuch. weiter…


FOCUS ONLINE 16.02.09:

Chavez kann auf Lebzeiten regieren
In Venezuela haben die Bürger für die Abschaffung der bisherigen Begrenzung von zwei Amtszeiten des Präsidenten gestimmt. Hugo Chavez kündigte daraufhin gleich seine Kandidatur für eine dritte Amtszeit an. weiter …


BERLINER ZEITUNG ONLINE 17.02.09:

Im zweiten Anlauf Mehrheit für Verfassungsänderung
RIO. Der venezolanische Präsident Hugo Chavez kann sich künftig unbegrenzt oft wiederwählen lassen. Denn er hat ein Referendum über diese Frage gewonnen. weiter


WELT ONLINE 16.02.2009:

Chavez’ Ewigkeitsanspruch spaltet das Volk
Als “Sieg des Volkes” hat Hugo Chavez die Abstimmung gefeiert, die ihm die unbegrenzte Wiederwahl erlaubt. Doch fast die Hälfte der Wähler, die teilnahmen, stimmte gegen den Plan.weiter


TAGESSPIEGEL 16.02.09:

Chávez ist unbegrenzt wiederwählbar
Nach ersten Angaben der Wahlbehörde stimmte bei dem Referendum eine Mehrheit für eine Verfassungsänderung, wodurch Chávez und alle gewählten Amtsinhaber in Venezuela beliebig oft zur Wiederwahl antreten dürfen. weiter

unbegrenzt, Ewigkeitsanspruch, auf Lebzeiten, beliebig oft usw.
In der DDR gab das Politbüro solche Sprachregelungen heraus…

Hallo, Ihr unabhängigen Jounalisten: Merkt Ihr was?

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14. Februar: Dresden

Erstellt von schneemann am 16. Februar 2009

Ob es den Dresdener Einwohnern -die schon immer am 14. Februar freiwillig auf die Straße gingen und die ein sehr ausgeprägtes emotionales Verhältnis zu ihrer Stadt haben- wohl recht / angenehm ist, daß Busladungen voller Empörter aus anderen Bundesländern in die sächsische Landeshaupstadt gekarrt werden?

Wird da etwa sogar eine “Aufwandsentschädigung” gezahlt, oder eine freier Ausgleichstag gewährt?

Ich hoffe doch nicht, daß hier DDR-Gepflogenheiten übernommen werden. In manchen Orten erhielten nämlich DDR-Bürger, die zur Demonstration am 1. Mai / 7.Oktober erschienen, kostenlos eine Bockwurst und ein Getränk.

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Gleichschaltung der Medien …

Erstellt von schneemann am 15. Februar 2009

…  in der Bunten Republik Deutschland ?

Der Kerner-Eklat brachte ziemlich deutlich die Gleichschaltung der Medien der Bananenepublik Deutschland zu Tage. Es entsetzt mich, wie sich das Verhalten der Medien immer mehr dem der Nazis im 3.Reich und dem der DDR-Presse angleicht. Das Gefühl, die Wende ist ein gigantischer Plan der Staatssicherheit der DDR, möchte einen beschleichen.

Zu Zeiten der DDR sah man als Bewohner derselben die westdeutschen Medien als das Paradebeispiel von Pressefreiheit an. Auf westdeutschen TV-Bildschirmen plusterten sich viele Journalisten auf, wie frei und unbeeinflußt sie ihrer Arbeit nachgehen könnten und bedachten die -unter ungleich schwierigeren Bedingungen arbeiten “Quasi”- Kollegen der DDR partiell mit herablassender Häme. Immer wieder wurde die Schere in deren Köpfen moniert.

Nun, als unlängst Karrikaturen in dänischen Zeitungen die Welt an den Rand eines Glaubenskrieges brachte, da war sie plötzlich auch da - die Schere - aber diesmal in den Köpfen der ach so freien Journaille. Plötzlich spürte die erhabene Kaste “pressefreier” Schreiber, wie es ist, wenn das Schreiben persönliche, private Konsequenzen nach sich ziehen könnte.

Natürlich werden werden Chefredakteure aller Medien Gleichschaltung weit und “empört” von sich weisen, aber weshalb gibt es dann immer wieder gleichlautende Phrasen? Es ist zu offensichtlich, daß es in dieser “Demokratie” nicht nur offizielle Sprachregelungen -übrigens ein eigenes Kapitel für sich- gibt, sondern auch Denkregelungen. Zwei Beispiele der letzten Zeit:

Georgien-Konflikt: Es wird auf Rußland eingedroschen, obwohl zweifelsfrei feststeht daß der georgische Möchtegern-Zar den Konflikt vom Zaun brach.
Störungen der russischen Gasversorgung: Es wird auf Rußland unisono geprügelt, obwohl die ukrainischen Vorturner zugaben, den Hahn der Pipeline rechts herum gedreht zu haben.

Letzter Fall: Lebkuchenmannichl; eine Posse in mehreren Akten. Knapp 10 Minuten nach der Tat kannten alle Politiker und die von ihnen gesteuerten Medien den Täter und es tönte: “Verbot!” “Völlig neue Dimension der Gewalt!” “Angriff auf unseren Rechtsstaat!” “Sonderarbeitsgruppe schaffen

Der bayerische Vorturner Seehofer eilte flugs in’s Krankenhaus und stieß dabei auf der Treppe fast mit seinem Innen-Herrmann zusammen. Beide setzen ihre Tiefbewegt-Gesichter auf (nur Joschka Fischer konnte noch betroffener aussehen) und sprachen salbungsvoll, aber empört und voller Abscheu in die Kameras. Nach eingen Wochen versuchte die bayerische Staatskanzlei zwar diese Peinlichkeit als “private Geschichte” herunterzuspielen, aber Blamage ist Blamage.

Es ist erschreckend, daß selbst solche Blätter wie WELT, SPIEGEL, STERN, FAZ und SZ wochenlang unkommentiert solche offensichtlichen journalistischen Fehlgeburten wie die Mannichl-Lebkuchenmesser-Posse nachdrucken.
Lediglich “Die Zeit” kommentiert ein Gran vorsichtiger.

Diese ganze Journaille rührt indes keinen Finger, um wenigstens ansatzweise eine Eigenrecherche zu starten. Sie hinterfragt nicht die Schwere der Verletzung. Sie hinterfragt nicht die falschen “Zeugen”aussagen. Sie hinterfragt nicht die verschiedenen Varianten des Tatherganges. Sie hinterfragt nicht fehlende Spuren. Sie hinterfragt nicht exotische Tätowierungen. Nein, sie tut das alles nicht. Diese Journaille sitzt faul, satt und zufrieden auf ihren Stühlen und journailliert mittels copy and paste. Es könnte ja sein, daß sie gegen die Regelungen der political correctness (an der diese Republik eines Tages untergehen wird) verstößt. Schande über sie.

In der ganzen großen Bunten Republik gibt es -wie es scheint- zur Zeit nur wenige wahre Journalisten; einer davon ist: Henryk M. Broder.

Hier noch ein Link zu Medienmanipulation und -verblödung, Zensur und Lüge; sehr zu empfehlen.

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