Bunte Karierte Republik Deutschland

Augen auf und durch

Archiv für Juni, 2009

Twitter ist schuld

Erstellt von schneemann am 28. Juni 2009

Twittern könnte Bundestagswahl torpedieren

Mit dieser absurden Schlagzeile wird hier die Angst der Regierenden vor den Online-Medien auf den Punkt gebracht. Insbesondere der Bundeswahlleiter und Abgeordnete von SPD und Union befürchten, die Bundestagswahl könnte durch Kurznachrichten im Online-Dienst Twitter unzulässig beeinflusst werden. Erst kürzlich hatten Bundestagsabgeordnete das Ergebnis der Bundespräsidentenwahl vorzeitig über Twitter verbreitet.

Die Ergebnisse der Befragungen über das tatsächliche Wahlverhalten, wird den Parteien bereits nachmittags mitgeteilt. Der Bundeswahlleiter: “Es wäre der GAU, wenn die Wählerbefragungen vor Schließung der Wahllokale öffentlich bekannt würden, womöglich müsste die Wahl wiederholt werden”.

Wiefelspütz (SPD) hält es für angebracht, über ein Verbot der Wählerbefragungen nachzudenken.

Fazit, liebe Leser draußen im Lande:

  • Die Wahl wird so lange wiederholt, bis das Ergebnis passt.
  • Twitter ist schuld, wenn eine Partei nicht wie erhofft abschneidet.
  • Sofort Twitter verbieten.
  • So lange Twitter existiert, herrscht Wahlverbot.
  • Vor die Twitterseite wird ein Stoppschild geschaltet

Die Politikerkaste fürchtet die Dienste des Web inzwischen wie der Teufel das Weihwasser.

Mein Vorschlag lautet: Die Regierung wählt sich ein anderes Volk. Basta.

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Michael Jackson

Erstellt von schneemann am 26. Juni 2009

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in memorian

michael jackson

29.08.1958

25.06.2009

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HH

Erstellt von schneemann am 25. Juni 2009

HH? Jawoll, HH! Hilfspolizei Hessen.

Na bitte, klappt doch wie am Schnürchen mit der Umgestaltung zur Deutschen Demokratischen Bundesrepublik (DDBR).

Jetzt haben wir sie endlich wieder, die offiziell bezahlten Spitzel. 7 Euro die Stunde beträgt der Judaslohn in Hessen für freiwillige Hilfspolizisten. Dafür müssen sie unbotmäßige Bürger melden - linkes Pack, rechtes Pack, Falschparker und Falschwähler - je nach Vorgabe.  Und wenn’s bei einem von denen mal nicht mit dem Nachbarn klappt, dann darf auch mal schnell ein Knöllchen geschrieben werden; denn das dürfen diese Angehörigen des Freiwilligen Polizeidienstes auch. Nicht einmal die “Freiwilligen Helfer der Volkspolizei” in der DDR hatten diese Kompetenz - aber es muß ja auch eine Weiterentwicklung geben.

Der von mir vorhergesagte siebte Fall ist damit eingetreten. Der achte Fall folgt demnächst.

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