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1761 Gotthilf Heinrich Schnee

Gotthilf Heinrich Schnee – Der Acker-Pastor aus Siersleben

 

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Titelblatt eines Werkes Gotthilf Heinrich Schnees

Gotthilf Heinrich Schnee wurde am 6. August 1761 in Siersleben als Sohn eines Gutsbesitzers und Gastwirts geboren. Im Alter von 10 Jahren besuchte er das Gymnasium in Eisleben und später das in Braunschweig. An den Franckeschen Stiftungen in Halle bereitete er sich auf das Theologiestudium an den Universitäten Halle und Leipzig vor.
Durch Fürsprache des Prinzen Ferdinand von Preußen nahm er 1790 eine Stellung als Prediger in Großörner an. Er arbeite sehr viel für das öffentliche Wohl und begann, Bücher zu schreiben, die sich mit haus- und landwirtschaftlichen Themen befassten. Zudem war er Herausgeber einer landwirtschaftlichen Zeitung.

Schnee war Mitbegründer der Vaterländisch-literarischen Gesellschaft der Grafschaft Mansfeld, die sich bemühte, zum Reformations-Jubiläum 1817 ein Luther-Denkmal zu errichten. Dafür wurden Spenden gesammelt und ein Wettbewerb um den besten Entwurf ausgelobt, den der Bildhauer Johann Gottfried Schadow gewann.
Statt, wie vorgesehen, auf Schloß Mansfeld, wurde das Denkmal schließlich in Wittenberg aufgestellt; eine Inschrift erinnert auch an die, die das Geld dafür sammelten.

Gothilf Heinrich Schnee, Träger des Roten Adlerordens 3. Klasse, starb 1830 in Burg bei Magdeburg.

Wie das Dankmal nach Wittenberg kam

Ausführliche Angaben zu G. H. Schnee in der ADB (Allgemeine Deutsche Biographie)

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