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	<title>Medienkompetenz Archive - schneeblog</title>
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	<description>kleingrünrotkarierte Republik Deutschland</description>
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		<title>Die Online-APO entwickelt sich – und das tut gut!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[schneemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 14:53:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Cypris]]></category>
		<category><![CDATA[Gabriel]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Politiker]]></category>
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		<category><![CDATA[Ströbele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p> [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Den etablierten politischen Parteien ‑den Statthaltern der Banken und der Großindustrie- geht es so Step by Step an den Kragen – langsam scheint den Parteibonzen ein Licht aufzugehen. Bisher waren sie alle davon überzeugt, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Ob <i>Bildung, Politik, Kultur, Verbraucherschutz, Wirtschaft, Energie</i> – alle Volkseintreter waren felsenfest davon überzeugt, daß nur ihre Sicht auf die Dinge die richtige sei. Nach und nach dämmert es den Volksvera*****ern aber, daß im Netz nicht mehr aufzuhaltende Bestrebungen im Gange sind, die man mit dem Begriff <span style="color: #993300;"><i>Demokratie von unten</i> bezeichnen</span> könnte und die die bisherige Parteienlandschaft in Frage stellen könnten.<br>
Wir Internet-User sind es leid, in den Onlineausgaben aller gleichgeschalteten Printmedien dieselben verordneten Meinungen zu lesen, die von Parteibonzen dem Wahlvolk als <i>Öffentliche Meinung</i> unterzujubeln versucht wird, während Letzteres schon längst zwischen <b>veröffentlichter </b>- und <b>Öffentlicher Meinung</b> sehr genau zu unterscheiden vermag.</p>
<p>Die in den Parteien sitzenden Volkstreter bemerken, daß sich ihr bisher präferiertes breitbandiges und gleichzeitiges “Lösen” aller Probleme überholt hat. Sie bemerken erstaunt, daß sich eine Vielzahl von Betroffenen, von Vereinigungen, von Bürgerinitiativen, von Interessenverbänden zusammenfinden, um ganz spezifische ‑oft lokale- Fragen und Probleme zu erörtern, wozu keine der Parteien bisher bereit, oder auch nur willens war, sie zur Kenntnis zu nehmen.</p>
<p>Sie stellen mit Erstaunen fest, daß scheinbar immer weniger ihre Partei braucht. Ihr <i>Bla-Bla</i> in Printmedien, auf Wahlplakaten und ihre Worthülsen in sogenannten Talkshows, in denen ihnen peinlich oft nach dem Munde geredet wird, ruft beim internet-affinen Wahlvolk Hautausschlag und anschwellende Halsschlagadern hervor.</p>
<p>Tapfer reden sie davon, wieder mehr Wähler ihrer Coleur zu aktivieren, zu alten Werten zurückzufinden, heilige Kühe zu schlachten und ähnlichen Unsinn mehr – und es entgeht ihnen völlig daß ihnen das Heft immer mehr aus der Hand gleitet.</p>
<p>Merkt Euch: <b>Die Demokratie der Zukunft wird im Internet gestaltet und die Zukunft beginnt heute.</b></p>
<p>Und besonders unangenehm ist, daß die Klientel, die heute noch ohne das Netz auskommt ‑also von den herkömmlichen Medien beeinflußt wird- zahlenmäßig immer geringer wird; sie stirbt schlichtweg aus.</p>
<p>Und weil die von uns bezahlten Volkstreter ‑bezeichnenderweise nur mit <a href="http://www.taz.de/1/netz/artikel/1/netzpolitik-enquete-geplant/" target="_blank" data-blogger-escaped-target="_blank" rel="noopener">Hilfestellung normal Denkender</a>-&nbsp; dahin geführt werden sollen zu begreifen, daß durch diese <span style="color: #993300;"><i>Demokratie von unten</i> </span>ihre eigene, auf den Parteien gründende Macht, gefährdet ist, wird in fieberhaften Aktionismus verfallen, um das Netz so weit wie möglich unter Parteienkontrolle zu bringen. Das Mittel dazu: Zensur. Die unsagbare Ignoranz mit der Zensursula und die Mischpoke im Bundestag die Online-Petition zum <i>Internetsperre-Gesetz</i> bedachte, war bezeichnend für diese abgewirtschaftete Politikerkaste.</p>
<p>Gaaaaaanz langsam macht im Bundestag das Gerücht die Runde, daß in den Parteien Medienkompetenz gefragt ist und daß Nichtwissen (<b>Zypris</b>: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=X92GtG1G_hY" target="_blank" data-blogger-escaped-target="_blank" rel="noopener"><i>Was war noch gleich mal ein Browser</i></a>) und Ignoranz (<b>Ströbele</b>: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=X92GtG1G_hY" target="_blank" data-blogger-escaped-target="_blank" rel="noopener"><i>ich war ein‑, zweimal im Internet</i>)</a> bei der nächsten Wahl abgestraft werden. Es ist schlichtweg eine Schande, daß solche Leute diese Republik im Jahre 2010 regieren. Und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=m9lxt-w74uA&amp;feature=related" target="_blank" data-blogger-escaped-target="_blank" rel="noopener">hier</a> gleich noch einmal. Und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Gl2XnO3_Xb0&amp;feature=related" target="_blank" data-blogger-escaped-target="_blank" rel="noopener">hier</a>. Und hier – nein, lassen wir das.</p>
<p>Politiker dieser Sorte sind es also die uns Bürger beschützen wollen: Laut <a href="http://www.heise.de/security/meldung/Deutschland-Zentrale-gegen-Botnetze-geplant-879580.html" target="_blank" data-blogger-escaped-target="_blank" rel="noopener">Heise</a> wollen sie doch tatsächlich <b>unsere privaten Rechner</b> von Viren befreien; rührt das nicht zu Tränen? Sie wollen unsere Rechner von Viren freihalten! Ach die Guten.</p>
</div>
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		<title>Twitter ist schuld</title>
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		<dc:creator><![CDATA[schneemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jun 2009 08:43:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Politiker]]></category>
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<p><b>Twittern könnte Bundestagswahl torpedieren</b></p>
<p>Mit dieser absurden Schlagzeile wird <a href="http://www.heise.de/newsticker/Twittern-koennte-Bundestagswahl-torpedieren--/meldung/141202" target="_blank" data-blogger-escaped-target="_blank" rel="noopener">hier</a> die Angst der Regierenden vor den Online-Medien auf den Punkt gebracht. Insbesondere der Bundeswahlleiter und Abgeordnete von SPD und Union befürchten, die Bundestagswahl könnte durch Kurznachrichten im Online-Dienst Twitter »unzulässig beeinflusst« werden. Erst kürzlich hatten Bundestagsabgeordnete das Ergebnis der Bundespräsidentenwahl vorzeitig über Twitter verbreitet.<br>
Die Ergebnisse der Befragungen über das tatsächliche Wahlverhalten, wird den Parteien bereits nachmittags mitgeteilt. Der Bundeswahlleiter: “Es wäre der GAU, wenn die Wählerbefragungen vor Schließung der Wahllokale öffentlich bekannt würden, womöglich müsste die Wahl wiederholt werden”.<br>
Wiefelspütz (SPD) hält es für angebracht, über ein Verbot der Wählerbefragungen nachzudenken.</p>
<p>Fazit, liebe Leser draußen im Lande:</p>
<ul>
<li>Die Wahl wird so lange wiederholt, bis das Ergebnis passt.</li>
<li>Twitter ist schuld, wenn eine Partei nicht wie erhofft abschneidet.</li>
<li>Twitter ist sofort zu verbieten.</li>
<li>So lange Twitter existiert, herrscht Wahlverbot.</li>
<li>Vor die Twitterseite wird ein Stoppschild geschaltet</li>
</ul>
<p>Die Politikerkaste fürchtet die Dienste des Web inzwischen wie der Teufel das Weihwasser.<br>
Warten wir mal ab, in wenigen Jahren entscheidet die Netzgemeinde, wer in der Bundesrepublik das Sagen hat.</p>
</div>
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