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Archive for Monat: April 2009

BRDDR, oder wie.… oder was?

Wer die DDR bewußt vom ers­ten bis zum letz­ten Tag ihrer Exis­tenz erlebt hat, kon­sta­tiert, daß sie der heu­ti­gen Bun­des­re­pu­blik erschre­ckend ähn­lich war. Schlim­mer noch: Die Bun­des­re­pu­blik wird der DDR zuneh­mend ähn­li­cher; DDR rel­oa­ded sozu­sa­gen. Damit mei­ne ich bei­spiels­wei­se die Gleich­schal­tung der Medi­en, das ver­ord­ne­te Ver­harm­lo­sen von Pro­ble­men, das befoh­le­ne Leug­nen unan­ge­neh­mer Tat­sa­chen , das Aus-dem-Kaf­fee­satz-Lesen, der Dress­code-Unsinn, das Erfin­den von Posi­tiv­mel­dun­gen, das Umdeu­ten von Nie­der­la­gen in Erfol­ge, Sprach­ter­ror-Befeh­le, die ver­schämt mit poli­ti­cal cor­rect­ness umschrie­ben wer­den u.a. .
Und ja, es ist nicht zu glau­ben: Auch das (in der Bun­des­re­pu­blik par­ti­el­le) Nicht-Sin­gen-Dür­fen der Natio­nal­hym­nen ist deckungsgleich.
Sogar in der DDR wur­den grund­le­gen­de Geset­ze, wie etwa die Ver­fas­sung, das Fami­li­en­ge­setz und das neue Zivil­ge­setz­buch in der Pres­se ver­öf­fent­licht ‑und soweit mög­lich und zuge­las­sen- von allen Bür­gern diskutiert.
Vor allem das Demo­kra­tie-Geschwa­fel der Regie­ren­den damals und heu­te ähnelt sich doch sehr. Sicher, heu­te kann ich frei wäh­len – aber ist freie Wahl alles an Demo­kra­tie? Wenn es ernst wird, hat das Volk auch hier und heu­te gefäl­ligst sei­nen Mund zu hal­ten. Oder kann ich mich nur nicht mehr erin­nern an Volks­be­fra­gun­gen zum The­ma Euro-Ein­füh­rung, EU-Ver­fas­sung, EU-Bei­tritt? Gut erin­nern kann ich mich dage­gen an die Wor­te des Ber­li­ner Regie­ren­den Par­ty­meis­ters, für den Ergeb­nis­se einer Volks­be­fra­gung von vorn­her­ein nicht rele­vant sind.
Wer nach der Wen­de gehofft hat­te, in einer ech­ten Demo­kra­tie leben zu kön­nen, fin­det vor:

  • Eine Dik­ta­tur selbst­ge­fäl­li­ger Polit­bon­zen, die sich selbst als Par­tei­füh­rung bezeich­nen und verstehen.
  • Einen uner­träg­li­chen Klün­gel loka­ler Polit-Paten die an ihrem Filz und Mief fast ersticken.
  • Polit-Clowns, die auf Par­ties im Tak­te wackeln, anstatt hin­ter ihrem Schreib­tisch zu arbeiten.
  • Man sieht Funk­ti­ons­trä­ger, die außer dem Par­tei­buch kei­ner­lei Kom­pe­tenz für ihr Amt besitzen.
  • Man sieht eine Arma­da von Staats­die­nern, Hof­schran­zen, Befehls­emp­fän­gern und ‑beson­ders eklig- will­fäh­ri­gen jour­na­lis­ti­schen Steig­bü­gel­hal­tern, die samt und son­ders im vor­aus­ei­len­den Gehor­sam alles tun, damit ihre gene­rö­sen Bröt­chen­ge­ber wei­ter mit Igno­ranz und Arro­ganz gegen den Wil­len des Vol­kes regie­ren können.

Sicher, es gibt kei­ne Toten an den heu­ti­gen Gren­zen und auch kei­ne Sta­si-Gefäng­nis­se a lá Hohen­schön­hau­sen, es gibt freie Wah­len und jeder darf Schil­der in die Luft halten.
Aber schon bei Repres­sa­li­en gegen “Abweich­ler” inner­halb poli­ti­scher Par­tei­en und dem Zei­gen der israe­li­schen Staats­flag­ge gibt es nur noch mar­gi­na­le Unter­schie­de zwi­schen DDR und Bundesrepublik.

Man hät­te im Zuge der Wen­de vie­les anders und man­ches bes­ser machen kön­nen, aber man woll­te nicht.

Was nach dem Bei­tritt der Neu­en Län­der zu den Gebrauch­ten Län­dern als Witz kur­sier­te ‑die Ver­ei­ni­gung sei nur eine Übung der DDR-Staats­si­cher­heit- ist ent­ar­tet: Das war kei­ne Übung, das ist Ernst.

Die DDR hat heu­te 10 Neue Bezir­ke mehr. So ist das.

ZDF endlich entkernert

Heu­te wur­de es bekannt: Der farb­lo­se Möch­te­gern-Jour­na­list ohne Abschluß Johan­nes Bap­tist ‘Gut­fried’ Ker­ner wur­de abge­scho­ben zum Unter­schich­ten­fern­se­hen. Dort kann er wei­ter rund­her­um betrof­fen sein, ohne daß sein Anbie­dern jeman­den nervt.

In Anbe­tracht des Ver­schwin­dens Kerners aus dem ZDF-Fens­ter, aus dem er sich immer ziem­lich weit hin­aus­lehn­te, ist die Betrach­tung des Fal­les durch den Stern durch­aus lesenswert.
Im Gegen­satz zum Spie­gel, für den Johan­nes Bap­tist ‘Gut­fried’ Ker­ner, irgend­wie über­haupt nicht zu exis­tie­ren scheint, trifft der Stern den Nagel auf den Kopf.

Jour­na­list-Imi­ta­tor Johan­nes Bap­tist ‘Gut­fried’ Ker­ner ist so wie die Pro­duk­te, für die er Rekla­me macht: Farb­los wie Was­ser, schmie­rig wie fet­te Wurst, auf­schnei­de­risch wie eine Flug­ge­sell­schaft und gebil­det wie ein BLÖD-Zeitungsleser.

Ein Gespenst geht um

 

… das Gespenst der Rechts­pho­bie. Alle Mäch­te des neu­en Deutsch­lands haben sich zu einer hei­li­gen Hetz­jagd gegen dies Gespenst ver­bün­det, der Pro­vinz­po­li­ti­ker und der Regie­rungs­po­li­ti­ker, Mer­kel und Brehm*), Ver­fas­sungs­schüt­zer und deut­sche Polizisten …
so könn­ten wohl Marx und Engels heu­te das Kom­mu­nis­ti­sche Mani­fest begin­nen lassen.

Ich fas­se es nicht – es genzt an  Absur­des Thea­ter, was da aus der säch­si­schen Pro­vinz ‑genau­er aus Chem­nitz- her­aus dringt: Da erhält der jun­ge begab­te Künst­ler Ben­ja­min Jahn Zscho­cke den Auf­trag ein groß­for­ma­ti­ges (30 x 10 m) Wand­bild Chem­nitz – Stadt der Moder­ne für den Spei­se­saal einer Berufs­schu­le anzu­fer­ti­gen. Bevor Zscho­cke das Bild anfer­tig­te, wur­de es in allen Gre­mi­en ‑wie es heu­te so üblich ist- zunächst mal aus­gie­big dis­ku­tiert. Der Stadt­rat, För­der­ver­ein der Schu­le sowie Eltern, Leh­rer und die Schü­ler selbst spra­chen sich für das Vor­ha­ben aus.

This image has an empty alt attribute; its file name is wandbild-zschocke-1024x329-1-860x276.jpgNach­dem das Bild fer­tig war, schlu­gen Chem­nit­zer Lin­ke und Grü­ne Gut­men­schen plötz­lich Alarm. Aaaa­laaaarrrrrm!  Reflex­ar­tig wur­de das Bild mit zufäl­lig vor­han­de­nen alten Tape­ten­bah­nen abge­hängt. AAlaaarrrm! Raus­tre­ten!! Empören!!

Ein eiligst abkom­man­dier­ter berufs­mä­ßi­ger Ver­fas­sungs­schüt­zer (!) erhielt dar­auf­hin den Auf­trag, das Bild nach ver­steck­ter rechts­na­tio­na­ler Sym­bo­lik zu durch­fors­ten. Er fors­te­te und fors­te­te, aß zwi­schen­durch viel­leicht auch einen Hap­pen, aber fün­dig wur­de er nicht. Nichts, aber auch gar nichts hat­te er beim Durch­fors­ten entdeckt.
Links- und Gut-Grün: Aaaa­laaarrrm! Der Ver­fas­sungs­schüt­zer ist infiltriert!

Ein Ausch­witz-Über­le­ben­der (!) [Quel­le gelöscht] muß­te eilends her­bei und erhielt den Klas­sen­auf­trag, das Bild nach rech­ter Sym­bo­lik zu durch­su­chen. Ergeb­nis: Wie gehabt.
Ver­dammt! Es muß doch etwas zu fin­den sein! Wo sind in die­sem Land denn nun ech­te Rechtsextremismus-Experten?
Und es wur­de bei­des gefun­den: “Exper­ten” und extre­mis­ti­sche Sym­bo­le. Auf­at­men: Da ist doch tat­säch­lich auf einer Kup­pel des Fres­kos ein Kreuz zu sehen.  Aber: Es ist ein Kel­ten­kreuz !!! Aaaaa­laaarrrrrm – wir haben ein rech­tes Sym­bol gefunden!
Auf­at­men bei Links und Grün und Gut.

Hhmm, daß auf etli­chen Chem­nit­zer Kirch­tür­men und ‑kup­peln ja und dar­über in ganz Euro­pa und sogar welt­weit das glei­che Kup­pel­kreuz blinkt und tief in der abend­län­di­schen Reli­gi­on ver­an­kert ist, ist für die “Exper­ten” und Rote und Grü­ne und Rot­Grü­ne und sons­ti­ge Gut­men­schen irrelevant.

Und noch etwas erspür­ten die “Exper­ten”: Im Bild sind 5 graue, farb­lo­se Gebäu­de zu erken­nen. AAAaa­laaarrrrmm!!! Kein Zwei­fel, der jun­ge Maler woll­te damit auf den allier­ten Bom­ben­ter­ror am 5. März 1945 “anspie­len” stell­ten die “Exper­ten” fest.

Das war es dann.

Eine Maler­fir­ma ver­dien­te ein paar Hun­der­ter mit dem Über­pin­seln eines Kunst­wer­kes. Ein Mensch wur­de gekränkt, bei Pro­tes­tie­ren­den klick­ten ein paar Hand­schel­len, Poli­zei-Mann­schafts­wa­gen fuh­ren vom Hof der Berufs­schu­le. In Chem­nitz ist end­lich die Ord­nung wie­der­her­ge­stellt. Tusch. Vor­hang. DDR 2.0 reloaded.
All­tag in der Bunt­ka­rier­ten Repu­blik Deutschland.
Man schreibt das Jahr 2009.

Für alle, die das Kreuz des Ansto­ßes nicht ent­de­cken konn­ten, sie hier » klick
*) Chem­nit­zer Ober-Ober­bür­ger­meis­ter (CDU)

Quel­len: Faa­an­blogg Chem­nitz; Ber­li­ner Zei­tung; Blaue Nar­zis­se Süd­deut­sche Zeitung

Und für die­je­ni­gen, die das ein­füh­ren­de Zitat im Ori­gi­nal nach­le­sen möch­ten, bit­te sehr

 Update 05.05.2009

Wie die Ber­li­ner Zei­tung am Wochen­en­de ent­larv­te, ist auch der evan­ge­li­sche Ber­li­ner Dom ein Hort des Extre­mis­mus, wie die­ses foto­gra­fi­sche Mach­werk beweist.
Herr Innen­se­na­tor Kör­ting: Grei­fen Sie sofort ein! Ver­bie­ten Sie umge­hend den Dom, oder ent­kreu­zen Sie ihn durch Asbest­sa­nie­rung (so, wie 50 Meter gegen­über geschehen).

Update 07.07.2009

Die Bun­des­re­gie­rung besteht aus Extre­mis­ten! Alarm!!
Hat es doch unser alle Kan­des­bunz­le­rin tat­säch­lich gewagt, Kel­ten­kreu­ze an Sol­da­ten zu ver­lei­hen. Ganz klar – eine extre­mis­ti­sche Hand­lung, klug getarnt al
s Aus­zeich­nung für Tap­fer­keit.
Nun, Ihr Guten im Chem­nit­zer Stadt­par­la­ment, was jetzt? Auf­schrei und Pro­test gegen Kanz­le­rin und Bun­des­wehr, oder Ent­schul­di­gung bei Zschocke?

Entglietscht Berlin

Da war mal ein klei­ner Die­ter, der weit hin­ten in den Wäl­dern der Pro­vinz Poli­zist lern­te, dann an einer klei­nen Kar­rie­re bas­tel­te und nach den Mühen der Ebe­ne sogar im gro­ßen Ber­lin lan­de­te und dort­selbst Poli­zei­prä­si­dent wur­de. Damit hat DIETER DER GROSSE end­lich das Sagen in Deutsch­lands Haupt­stadt. Man mun­kel­te zwar etwas von Par­tei­buch und so – aber daß ist ja über­all so: Ohne Par­tei­buch kein Pos­ten. Das aber glau­be ich nicht – obwohl, in der DDR hat­ten wir so etwas auch schon.

DIETER DER GROSSE SAGER fin­det immer wie­der Erklä­run­gen, war­um fast täg­lich Autos bren­nen, war­um immer wie­der mas­si­ve Gewalt gegen Sachen und Per­so­nen ver­übt wird, Bür­ger beläs­tigt wer­den, war­um gedealt wird, war­um Raub, Van­da­lis­mus, Mes­ser­ste­che­rei und ande­re Gewalt zum Ber­li­ner All­tag gehören.
Trotz­dem bestrei­tet er tap­fer einen Anstieg der Kri­mi­na­li­tät. Das “sehe nur so aus, weil sich das Mel­de­ver­hal­ten geän­dert habe” …

So sag­te er zum Beispiel …

… in einem taz-Inter­view, daß Por­sche-Fah­rer ihren Boli­den “mög­lichst nicht in Kreuz­berg par­ken” sollten.

… als er am Ran­de der übli­chen Mai-Ran­da­le ange­grif­fen wur­de- er sei »nicht geflüch­tet«, son­dern er habe sich »ledig­lich in einem zufäl­lig her­um­ste­hen­den Mann­schafts­wa­gen beschleu­nigt zurück­ge­zo­gen«.
Hier noch ein Bild des beschleu­nig­ten Rückzuges.

… als er nachts in eineU-Bahn ein­stieg, um zu demons­trie­ren wie sicher sie sei, daß er sich eben auch so füh­le. Sicher also.
Die ihn ‑neben Jour­na­lis­ten- beglei­ten­de Leib­gar­de die­ne natür­lich “nicht sei­nem per­sön­li­chen Schutz”, son­dern der “Auf­klä­rung even­tu­el­ler Straftaten”.

 … daß die “BVG selbst Schuld tra­ge” an den Angrif­fen auf Bus­fah­rer. War­um erlau­ben die­se denn auch nur das Ein­stei­gen durch die vor­de­re Tür.

 … er erlau­be nicht, daß Poli­zei­be­am­te bestimm­te Klei­dungs­stü­cke trügen.
Auch das hat­ten wir schon in den 50ern und 60ern in der DDR, als das Her­un­ter­rei­ßen von “Nie­ten­ho­sen” und “falsch aus­ge­rich­te­ten” Anten­nen durch soge­nann­te FDJ-Kon­troll­pos­ten als Hand­lan­ger der loka­len SED-Bon­zen gang und gäbe waren.

Ich ver­mu­te ‑aber unter­stel­le nicht- Glietsch wäre ein ganz her­vor­ra­gen­der DDR-Poli­zist gewe­sen; Genos­se ist er ja ohnehin.
Deut­sche sind so.
Mein Wunsch: Herr Glietsch, bit­te,  “zie­hen Sie sich beschleu­nigt zurück”!
Statt zufäl­lig her­um­ste­hen­der Mann­schafts­wa­gen, könn­ten es ja die Täler und Höh’n Ihrer hes­si­schen Hei­mat sein.

Anmer­kung:
Gerüch­te­wei­se sol­len Poli­zis­ten Anwei­sun­gen Glietsch’s so kom­men­tie­ren: DDWDS (Der Die­ter will das so).

Varus, Du edler Römer

schlacht im teuteburger waldJetzt ist es end­lich raus: Varus ist der eigent­li­che Sie­ger der Schlacht im Teu­te­bur­ger Wald.
Zumin­dest ist er der “Sie­ger der Her­zen” nach der Les­art eini­ger für das ZDF arbei­ten­den Gut­men­schen, das die­ser Tage eine zwei­tei­li­ge Doku­men­ta­ti­on  über die Schlacht im Teu­te­bur­ger Wald über den Sen­der schick­ten. Die die Spiel­sze­nen kom­men­tie­ren­den His­to­ri­ker wur­den nicht müde Voka­beln wie “Ver­rat”, “heim­tü­ckisch”, “undank­bar” usw. zu ver­wen­den. Dem Zuschau­er soll­te so auf pri­mi­tiv-sub­ti­le Art der Cha­rak­ter des undank­ba­ren Armi­nus (Her­mann der Che­rus­ker) nahe­ge­bracht wer­den.  Nur, weil Armin durch und durch ein ger­ma­ni­sches Cha­rak­ter­schwein war, haben die Römer die Schlacht ver­lo­ren. So war das nämlich!

Nun gut, da war da noch der ewi­ge Regen und der Nebel … Und die­se eisi­ge, sibi­ri­sche Käl­te erst!
An den Ger­ma­nen reg­ne­te es natür­lich vor­bei, Nebel durch­dran­gen sie mit boh­ren­den Bli­cken und da sie gegen Käl­te auch resis­tent waren, muß­te Varus ja unter­lie­gen. In Sta­lin­grad war es umgekehrt.
Was beson­ders per­fi­de war: Die fei­gen Ger­ma­nen kämpf­ten nicht in offe­ner Feld­schlacht, son­dern spran­gen plötz­lich im engen Tal aus Busch und Tann’ wie Räu­ber Hotzenplotz!

Wir wol­len mal nicht ver­ges­sen: Die­sem Rom, das zur Volks­be­lus­ti­gung Gla­dia­to­ren auf­ein­an­der hetz­te, das Aber­tau­sen­de Men­schen an Kreu­ze nagel­te, das in sei­nen Pro­vin­zen mit Grau­sam­keit und Här­te gan­ze Völ­ker ver­sklav­te, das bei “Feig­heit vor dem Feind” jeden zehn­ten Legio­när einer Kohor­te hin­rich­te­te (=dezi­mie­ren) – die­sem Rom wur­de beim Ver­such auch das rechts­rhei­ni­sche Ger­ma­ni­en zu erobern, dank Ami­ni­us sei­ne Gren­zen aufgezeigt.
Die Fran­ken waren es und die Sach­sen und die West­fa­len und ande­re Stäm­me waren es, die den Hun­nen, den Mon­go­len, den Tür­ken stand­hiel­ten, so daß die Ent­wick­lung Euro­pas so ver­lau­fen konn­te, wie sie ver­lau­fen ist.

Lie­be ZDF-Nie­der­ma­cher hören Sie bit­te zu: Sie müs­sen ja nicht im wil­hel­mi­ni­schen Pathos über die­se Schlacht berich­ten, aber Ihren Zuschau­ern unter­schwel­lig ein schlech­tes Gewis­sen ein­zu­re­den – was soll das?
Armin der Che­rus­ker hat sein Denk­mal ver­dient; im wört­li­chen wie im über­tra­ge­nen Sinne.

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