+49 170 966 4660 kontakt@schneemann-berlin.de

DDR 2.0

Breite knappe Mehrheit, knappe große Mehrheit – oder wie?

Die deut­sche gleich­ge­schal­te­te Journ­al­lie fei­ert wie­der ein­mal  pflicht- und wei­sungs­ge­mäß die soge­nann­te Wahl des Euro-Junckers zum Kommissionspräsidenten.

Damit der mün­di­ge Bür­ger auch nur ja nicht das Rech­nen ver­lernt, nennt die »unab­hän­gi­ge«  Pres­se ledig­lich abso­lu­te Zah­len – die ent­spre­chen­den Pro­zent­wer­te wer­den unter­schla­gen – wohl im Ver­trau­en dar­auf, daß heu­ti­ge Schul­ab­gän­ger eh nicht in der Lage sind das auszurechnen.

So pflicht­eif­rigst die Jour­nail­le 51 Pro­zent Zustim­mung bei Schwei­zer Abstim­mun­gen in brei­ter Front  als »äußerst knapp«  her­aus­ge­brüllt wer­den, so ver­schämt wer­den knap­pe 56 Pro­zent Zustim­mung ver­schwie­gen.
Aber – die zu die­sen 56 Pro­zent gehö­ren­den 422 Ja- Stim­men, von 751 Mög­li­chen, fei­ern rück­grat­lo­se, katz­bu­ckeln­de »Jour­na­lis­ten« der füh­ren­den, schlei­men­den Medi­en dage­gen als »groß­ar­ti­gen Sieg« des mit »brei­ter Mehr­heit« Gewähl­ten. Mer­ken wir uns also: 56 Pro­zent Zustim­mung ist eine »brei­te Mehrheit«.

Was ist mit die­sen wider­wär­ti­gen Hof­trom­pe­tern der soge­nann­ten frei­en Pres­se in die­sem Land eigent­lich los? Der­ar­ti­ges unter­wür­fi­ges Ver­hal­ten, auch des deut­schen füh­ren­den Hetz­sen­ders, kann­te ich zur Genü­ge aus der DDR. Aus­ge­wo­ge­ne, neu­tra­le Bericht­erstat­tung sieht anders aus.

Link 1 Link 2 Link 3

Deutschlandfunk – ein Hetzsender?

Am 17. März trau­te ich mei­nen Ohren nicht. Aus dem Radio klan­gen unge­wohn­te Wor­te. Aus­schnitts­wei­se wur­den eMails ver­le­sen, ver­faßt von Hörern des Deutsch­land­funks. In die­sen Mails kamen die Radio­ma­cher schlecht weg, mit ihrem Rus­sen- und Putin­ba­shing.
Der Deutsch­land­funk ‑ins­be­son­de­re eine sei­ner bei­den Kor­ro­spo­den­tin­nen aus Russ­land und der Ukrai­ne- gif­te­ten über den Äther, daß es eine Art hatte.

Bereits im Vor­feld und wäh­rend der olym­pi­schen Win­ter­spie­le, kübel­ten die Mit­ar­bei­ter Men­gen an Schmutz­kü­beln über Putin aus, daß man sich fra­gen muß, woher die­ser Hass kommt.

Das Ergeb­nis des Volks­ent­scheids in der Ukrai­ne, wie­der bei Müt­ter­chen Ruß­land Schutz zu suchen, hat nun erneut eine sol­che Schmutz-Kam­pa­gne aus­ge­löst. Da der Deutsch­land­funk sich nun öffent­lich in einer über zwei­stün­di­gen Dis­kus­si­ons­run­de mit sei­nem eige­nen »Informations»gebaren aus­ei­an­der­set­zen muß­te, ist schon bemer­kens­wert und zeigt, wie groß der Recht­fer­ti­gungs­druck ist. Und tat­säch­lich – der Ton scheint sich etwas gemil­dert zu haben, ist nicht mehr ganz so aggres­siv – aber war­ten wir mal ab.

Übri­gens: Die im Titel die­ser Sei­te ste­hen­de Fra­ge ‑sie wur­de vom Mode­ra­tor öffent­lich gestellt- die­se Fra­ge beant­wor­te ich so: Nein! Nie­mals! Nie im Leben ist der Deutsch­land­funk zum Hetz­sen­der mutiert, er liebt nur die starrcke Argkumentation.

Die Ton­la­ge der »Bericht­erstat­tung« über Russ­land und Putin ken­ne ich noch aus den Zei­ten des Kal­ten Krie­ges in den 50ern und 60ern und bin erschüt­tert, daß so etwas heu­te wie­der mög­lich ist.
Die Her­ren und ins­be­son­de­re die bei­den Damen an der Hörer­front sowie die Ver­ant­wort­li­chen in der Etap­pe soll­ten sich schä­men, sich so vor den poli­ti­schen Kar­ren der Gleich­schal­tung span­nen zu lassen.

Und noch Eines: Frau Mer­kel & Co »erken­nen den Aus­gangs des Votums in der Ukrai­ne nicht an«. Lie­be Frau Mer­kel – es gibt nichts anzu­er­ken­nen. Die­ses Votum fand in einem frei­en, sou­ve­rä­nen Land statt, das Deutsch­land nicht um Erlaub­nis zu fra­gen hat!
Herr Außen­mi­nis­ter: Las­sen Sie die Kaval­le­rie im Stall.

Hier der Deutsc­land­funk in eige­ner Sache
Die Kor­res­po­den­tin in der Ukraine

Na, zufrieden Ihr Scharfmacher?

Man stel­le sich vor: Bei einer Demons­tra­ti­on am Kott­bus­ser Tor in Ber­lin mischen sich aus­län­di­sche Poli­ti­ker und Gut­men­schen  unter die Pro­tes­tie­ren­den und hei­zen deren Stim­mung immer mehr an. Nicht-Regie­rungs-Orga­ni­sa­tio­nen (NGO) ande­rer Län­der rich­ten Büros, Stif­tun­gen, Insti­tu­te und »alter­na­ti­ve Bot­schaf­ten« ein, orga­ni­sie­ren Finan­zie­rung, Logis­tik, Cate­ring, Kom­mu­ni­ka­ti­on der Pro­tes­tie­ren­den. Die Bun­des­kanz­le­rin wird auf­ge­for­dert, sofort mit den Demons­tran­ten zu ver­han­deln, oder zurück­zu­tre­ten, ansons­ten wer­den ihre Kon­ten eingefroren …

Nicht denk­bar? In Deutsch­land wahr­schein­lich nicht; aber woan­ders schon.
Wie heißt es doch? … und willst Du nicht mein Part­ner sein, so schlag ich Dir den Schä­del ein.

Afgha­ni­stan, Liby­en, Syri­en, Mali, Bos­ni­en, Her­ze­go­wi­na, Koso­vo, Ser­bi­en, Ägyp­ten, Kon­go, Geor­gi­en, Ukrai­ne  … der gan­zen Welt brin­gen wir Frie­den und Demo­kra­tie – denn: Wir sind die Guten!

Am deutschen Wesen soll die Welt genesen #2

Die Schwei­zer haben abge­stimmt – gegen die Mas­sen-Zuwan­de­rung von Aus­län­dern. Und was fällt deut­schen »Demo­kra­ten« und die ihnen höri­genund gleich­ge­schal­te­ten Medi­en dazu ein? Sie beschimp­fen wie­der ein­mal die Bewoh­ner eines sou­ve­rä­nen Staa­tes und UN-Mit­glieds ob ihres höchst demo­kra­ti­schen Votums.
Was erlau­ben Schweiz?! Wie­der ein­mal haben die Eid­ge­nos­sen ihren Ober­leh­rer Deutsch­land nicht um Rat gefragt. Sie hät­ten dann schon zu  hören bekom­men, wie Volks­be­fra­gun­gen aus­zu­ge­hen haben, schließ­lich hat Deutsch­land auf die­sem Gebiet eine star­ke Tra­di­ti­on. Schwei­zer ware schwa­che, wie Fla­sche leer!

ralf_stegner_spdDer immer sehr sym­pa­thisch rüber­kom­men­de stell­ver­tre­ten­de SPD-Vor­sit­zen­de Ralf »Flie­ge« Steg­ner,  die­ser rote Ober­in­dia­ner  twit­ter­te »Die spin­nen, die Schwei­zer!«. Und: »Geis­ti­ge Abschot­tung kann leicht zur Ver­blö­dung füh­ren.« Der Mann weiß Bescheid.

Wolfgang-Schaeuble-cdu

Finanz­mi­nis­ter Wolf­gang »Kral­le« Schäub­le erhebt ankla­gend sei­ne gekrümm­te Rech­te: »Die­se Ent­schei­dung wird eine Men­ge Schwie­rig­kei­ten für die Schweiz ver­ur­sa­chen« droh­te er in ARD-Kame­ras. Ja, so sind sie, deut­sche Demo­kra­ten, wenn mal ernst gemacht wird mit Demo­kra­tie. Sie rei­hen sich ein, in die Kaval­le­rie eines Peer »Leut­nant« Stein­brück.

Und nie­mand von den ach so unab­hän­gi­gen Jour­na­lis­ten stellt die Gretchenfrage…

ZDF endlich entkernert

Heu­te wur­de es bekannt: Der farb­lo­se Möch­te­gern-Jour­na­list ohne Abschluß Johan­nes Bap­tist ‘Gut­fried’ Ker­ner wur­de abge­scho­ben zum Unter­schich­ten­fern­se­hen. Dort kann er wei­ter rund­her­um betrof­fen sein, ohne daß sein Anbie­dern jeman­den nervt.

In Anbe­tracht des Ver­schwin­dens Ker­ners aus dem ZDF-Fens­ter, aus dem er sich immer ziem­lich weit hin­aus­lehn­te, ist die Betrach­tung des Fal­les durch den Stern durch­aus lesenswert.
Im Gegen­satz zum Spie­gel, für den Johan­nes Bap­tist ‘Gut­fried’ Ker­ner, irgend­wie über­haupt nicht zu exis­tie­ren scheint, trifft der Stern den Nagel auf den Kopf.

Jour­na­list-Imi­ta­tor Johan­nes Bap­tist ‘Gut­fried’ Ker­ner ist so wie die Pro­duk­te, für die er Rekla­me macht: Farb­los wie Was­ser, schmie­rig wie fet­te Wurst, auf­schnei­de­risch wie eine Flug­ge­sell­schaft und gebil­det wie ein BLÖD-Zeitungsleser.

Am deutschen Wesen soll die Welt genesen

lac_steinbrueck4_dw_801062gNach bewähr­ter teut­scher Manier, wie etwa der Hun­nen­re­de Wil­helm II. und in Guts­her­ren­art schweizsetzt Deutsch­lands GröFaZ (Größ­ter Finanz­mi­nis­ter aller Zei­ten) Kame­rad Peer Leut­nant Stein­brück klei­ne­re Nach­bar­staa­ten Deutsch­lands unter Druck. Erst droht er ihnen mit “Zucker­brot und Peit­sche” und dann gar mit einem “Aus­ritt der Kaval­le­rie“. Hopp­la­hopp Herr Leut­nant, wie das?

Nun, die sou­ve­rä­nen Staa­ten und UNO-Mit­glie­der Liech­ten­stein, Luxem­burg und die Schwei­ze­ri­sche Eid­ge­nos­sen­schaft haben es sich doch tat­säch­lich erlaubt, ihre eigen­stän­di­ge, inner­staat­li­che Gesetz­ge­bung nicht (!) an deut­schen Befind­lich­kei­ten auszurichten.
Man stel­le sich vor: Da erlas­sen Staa­ten ‑so mir nichts dir nichts- ein­fach Geset­ze, ohne(!) den Gro­ßen Nach­barn zu fra­gen; ja, wo kom­men wird da hin!? Am deut­schen Wesen soll schließ­lich die Welt genesen!
Also Leut­nant Stein­brück, knal­len Sie ruhig zackig mit der Peit­sche und las­sen Sie mal unse­re tap­fe­re Gebirgs­jä­ger-Kaval­le­rie gegen die­se stör­ri­schen Berg­völ­ker aus­rei­ten, unse­re Jungs brau­chen schließ­lich ihren Spaß!
Mein Marsch­lied-Vor­schlag dazu (frei nach Her­mann Löns):

 Uns­re Flag­ge und die wehet auf dem Pferde,
Sie ver­kün­det uns­res Rei­ches Macht,
Denn wir wol­len es nicht län­ger leiden,
Daß der Schwei­zer­mann dar­über lacht.
Refrain: Gib’ mir dei­ne Hand, dei­ne wei­ße Hand,
Leb’ wohl, mein Schatz, leb’ wohl mein Schatz,
Leb’ wohl, lebe wohl
Denn wir rei­ten, denn wir reiten,

Denn wir rei­ten gegen Schwei­z­er­land, Schweizerland.

Wie reagier­te wohl Deutsch­land, wür­de z.B. Japan damit dro­hen, sei­ne Kaval­le­rie aus­rei­ten zu lassen…(Nun gut, da ist viel Was­ser dazwi­schen, aber sonst…)

Update (09.05.08)
Jawoll, Leut­nant Stein­brück – immer noch einen drauf­set­zen, so ist’s recht.
Machen Se mal ’n paar Kano­nen­boo­te gegen die Hot­ten­tot­ten da unten in Dings…, in… äh… in Bur­ki­na Faso fer­tig. Wäre ja jelacht, wenn wir in den Sau­stall nich’ deut­sche Zucht und Ord­nung rein­krie­jen, wa?
Na, las­sen Se mal, sind ja nun ooch bald Ober­leut­nant; weg­tre­ten und weiterbellen!

error: Content is protected !